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Schützen- und Trachtenjahrtag zu Ehren der Heimat

4.2
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Berchtesgaden: Schützen- und Trachtenjahrtag
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Bilderbuch-Berchtesgaden: Der Umzug führte natürlich auch über den Weihnachtsschützenplatz. (Foto: Stanggassinger)

Berchtesgaden – Der Schützen- und Trachtenjahrtag am gestrigen Sonntag begann mit dem Weckruf der Oberherzogberger Weihnachtsschützengesellschaft.


Die Schützen Florian Schäfer und Andreas Angerer schossen den Weckruf mit der großen Kanone ihres Vereins. Weihnachtsschützenvereine, Trachtenvereine und die örtlichen Musikkapellen nahmen beim Finanzamt Aufstellung zum Kirchenzug.

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Die Ettenberger Weihnachtsschützen schossen während des Kirchen- und Festzuges sowie zur heiligen Wandlung. Pfarrer Dr. Thomas Frauenlob zelebrierte in der voll besetzten Stiftskirche eine heilige Messe. Alle Fahnenabordnungen nahmen am Hochaltar Aufstellung. In seiner Predigt sprach Pfarrer Dr. Thomas Frauenlob von zeitlosen Grundbedürfnissen menschlichen Zusammenlebens.

Auch beim Jahrtag werde ein Grundbedürfnis befriedigt. Und zwar das Grundbedürfnis nach Heimat, nach Zusammengehörigkeit. Die Tracht sei das Zeichen der Herkunft und der gesellschaftlichen Verwurzelung. »Wir dürfen uns über den Besitz der Eigenschaften, die Hilfe für den Nächsten und die Gemeinschaft der Heimat freuen«, so der Pfarrer.

Nach dem feierlichen Gottesdienst fand ein Festzug durch den Markt Berchtesgaden und zurück zum AlpenCongress statt. Viele Gäste und Einheimische säumten die Straßen und applaudierten, wenn ein Fähnrich die schwere Fahne schwang. Man hatte für die Fahnen die Schutzhüllen und Regenschirme dabei, doch das Wetter blieb trocken und es gab keine witterungsbedingten Probleme.

Das Festmahl und die Feierlichkeiten fanden im AlpenCongress statt. Bernhard Stanggassinger

 

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