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Schnee am Hocheck, Glühwein im Watzmannhaus

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Ramsau (va) – Der Watzmann hat seit dem Wochenende seine erste Schnee-Haube in diesem Spätsommer bekommen. Das sind einerseits schlechte Nachrichten für die Kletterer, denn die Saison ist vorbei. Andererseits kann Hüttenwirt Bruno Verst, der das Watzmannhaus betreibt, aufatmen. »Ich trink gerade meinen Kaffee«, lautet sein erster Satz am Telefon. »Bei uns wird es jetzt ruhiger«, fährt er fort, »jetzt haben wir auch mal Zeit für die Arbeiten, die wir in den vergangenen Monaten nicht machen konnten.« Zwar lag gestern am Haus selbst kein Schnee mehr – »der Boden ist noch so aufgeheizt«, sagte Verst –, aber für die Bergsteiger sei es mittlerweile gefährlich geworden: »Das Tückische sind die Schneeverwehungen. Solche Sachen wie die Überschreitung gehen heuer gar nicht mehr«, warnt der Hüttenwirt. Michael Kienastl war zufällig gestern am Watzmannhaus und hat die winterlichen Verhältnisse am Watzmann-Hocheck festgehalten. »Da hat es schon bis zu fünf Grad minus«, weiß Verst. Jetzt kämen nur noch die »Gemütlichen« zu ihm. Und wer den Weg aufs Watzmannhaus jetzt auch bei Nebel und Kälte noch wagt, dem sei vom Hüttenwirt gesagt: »Bei uns gibt's schon einen Glühwein. Weil anders hältst du es bei der Kälte ned aus.« (Foto: privat)


 

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