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Schavan sieht Gymnasialreform als «Freiheitsgewinn»

Osnabrück (dpa) - Bildungsministerin Annette Schavan hat die Verkürzung der Gymnasialzeit auf acht Jahre gegen Kritik aus Bayern verteidigt. In einem Interview der «Neuen Osnabrücker Zeitung» sagte sie, das Abitur nach zwölf Schuljahren sei ein «Freiheitsgewinn» für die Schüler. Diese nutzten das gewonnene 13. Jahr ganz gezielt, um neue Erfahrungen zu machen - im Ausland oder in einem sozialen Jahr. Die Kritik könne sie deshalb nicht nachvollziehen. Bayern will das achtstufige Gymnasium umbauen. Ein zusätzliches, freiwilliges Lernjahr in der Mittelstufe soll den Druck von den Schülern nehmen.

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