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Rache, Schuld und Sühne

Schaurig-schön: «The Killing of a Sacred Deer»

Ein erfolgreiches Ärztepaar lebt mit seinen Kindern glücklich in einer Vorstadt-Idylle. Doch dann bricht Horror über die Familie herein. Schuld daran ist ein Teenager.

The Killing Of A Sacred Deer
Anfangs baut Martin (Barry Keoghan, r) mit Steven Murphy (Colin Farrell) eine Freundschaft auf. Doch dann erweist er sich als großer Störenfried. Foto: Alamode Foto: dpa

Berlin (dpa) - Skurril, geheimnisvoll, abgründig und verstörend: Die Filme des griechischen Regisseurs und Drehbuchautoren Yorgos Lanthimos («The Lobster») sind immer ein außergewöhnliches Abenteuer fern des Mainstream-Kinos.

In seinem paranormalen Psycho-Thriller «The Killing of a Sacred Deer» dreht sich alles um ein erfolgreiches Ärztepaar (Colin Farrell, Nicole Kidman) und dessen Kinder, die durch den Teenager Martin (Barry Keoghan) in eine mörderische Geschichte um Rache, Schuld und Sühne gezogen werden. Als eines der Kinder plötzlich nicht mehr laufen kann, scheint Martin die Ursache dafür zu sein. Nach und nach offenbart sich dessen unheimliche und diabolische Seite.

The Killing of a Sacred Deer, Großbritannien/Irland 2017, 121 Min., FSK ab 16, Englisch mit dt. Untertiteln und dt. Synchronfassung, von Yorgos Lanthimos, mit Colin Farrell, Nicole Kidman, Barry Keoghan, Raffey Cassidy, Sunny Suljic, Alicia Silverstone

The Killing of a Sacred Deer