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Sanierung und Erweiterung der Grundschule Berchtesgaden – 650.000 Euro Zuschuss

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Foto: Marijan Murat/dpa

Berchtesgaden – 650.000 Euro Zuschuss erhält die Marktgemeinde Berchtesgaden von der oberbayerischen Regierung für die Sanierung der Grundschule an der Bräuhausstraße. Damit soll das Schulgebäude energetisch erneuert und auf den aktuellen Stand der Baukunst gebracht werden.

Laut eigener Mitteilung hat die Regierung von Oberbayern für die energetische Sanierung und den Abbau von baulichen Barrieren das sogenannte Kommunalinvestitionsprogramm Schulinfrastruktur bewilligt.

Mit den Fördergeldern kann die Marktgemeinde nun die Gymnastikhalle und die Schulaula erweitern und modernisieren. Dabei wird zunächst der Boden angehoben, um einen barrierefreien Zugang von den Haupträumen der Grundschule zu ermöglichen. Außerdem werden im Zuge der Erweiterung das Dach, die Wände und die Fenster erneuert. Diese sollen den Energieverbrauch in Zukunft senken und damit die Betriebskosten verringern. Die veranschlagten Gesamtkosten belaufen sich auf 1.025.000 Euro.

Das Programm, kurz KIP-S, umfasst in Oberbayern insgesamt 41,9 Millionen Euro aus einem Sondervermögen zur Förderung von Investitionen finanzschwacher Kommunen, das der Bund mit 3,5 Milliarden Euro ausgestattet hat. Gefördert werden können bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bauliche Investitionen für die Sanierung, den Umbau, die Erweiterung und ausnahmsweise den Ersatzbau von Schulgebäuden stehen dabei im Fokus. Dazu zählen alle Gebäudeteile und Einrichtungen, die zu einer allgemein- oder berufsbildenden Schule gehören und dem Schulbetrieb dienen. Wegen des eng begrenzten Geldvolumens wurden die zur Förderung vorgesehenen Projekte in einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren ausgewählt. Insgesamt konnten in Oberbayern 90 Baumaßnahmen in das Programm aufgenommen werden.

red/fb