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Salz gewinnen wie im Mittelalter

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Mimke Koch als Salzsieder
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Mimke Koch zeigt, wie die Menschen in Lüneburg im Mittelalter Salz gewonnen haben. Foto: Philipp Schulze/dpa Foto: dpa

Heute können wir das Salz zum Kochen einfach im Supermarkt kaufen. Es ist sogar billig. Das war im Mittelalter noch anders. Damals war Salz für viele Leute schwer zu bekommen. Und es war teurer. Einige Leute sprachen sogar von weißem Gold.


In einem Museum in der Stadt Lüneburg können sich Besucher anschauen, wie dort im Mittelalter Salz gewonnen wurde. Zuerst holten die Leute damals Salzwasser aus dem Boden. Das füllten sie in große Pfannen. Darunter machten sie Feuer, damit sich das Salzwasser erhitzte und das Wasser verdampfte. Übrig blieb dann das Salz.

Ein Fachmann zeigt im Museum, wie die Salzsieder damals das Salz rausholten. Dafür zogen sie einen Schieber langsam durch das Salzwasser. Dann schöpften sie das Salz heraus und brachten es in eine Trockenkammer. So konnte es verkauft werden. Die Menschen benutzten das Salz zum Beispiel, um den Fisch der Ostsee haltbar zu machen. So entstand etwa der Salzhering.