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»Runder Tisch Tourismus« im Haus der Berge

Berchtesgaden (NPV) - Monate vor der offiziellen Eröffnung begrüßten Sophie und Wolfgang Spiesberger die ersten Gäste im Gastronomiebereich des »Hauses der Berge«. Der »Runde Tisch Tourismus«, bestehend aus Bürgermeistern und Tourismusverantwortlichen der Gemeinden Berchtesgaden, Bischofswiesen, Marktschellenberg, Schönau am Königssee und Ramsau, traf sich zur Herbstsitzung auf der Baustelle des neuen Nationalparkzentrums in Berchtesgaden.

Anlässlich des »Runden Tisches Tourismus« der Talkesselgemeinden bewirteten die neuen Pächter, Familie Spiesberger, provisorisch erstmals Gäste auf der Noch-Baustelle. Foto: NPV

20 Personen waren der Einladung von Gemeinde und Tourismusverein Ramsau gefolgt und informierten sich im »Haus der Berge« aus erster Hand über Konzept, Baufortschritt und Gastronomie.

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Zum Auftakt der Abendveranstaltung erläuterten Nationalpark-Projektleiter Ulrich Brendel und Architekt Andreas Fichtner vom Staatlichen Bauamt in Traunstein den Gästen die Architektur und das Konzept des neuen Nationalparkzentrums, das am 10. Mai 2013 eröffnet wird. »Die Dimensionen hier sind gigantisch, das Haus der Berge wird eines der Topausflugsziele im Landkreis«, ist sich Birgit Gschoßmann sicher.

Die Leiterin des Tourismusvereins Ramsau besuchte zum ersten Mal die Baustelle am »Haus der Berge« und war begeistert: »Das Konzept des neuen Nationalparkzentrums ist sehr überzeugend und ich bin schon gespannt auf die Eröffnung im Mai.« Ramsaus Bürgermeister Herbert Gschoßmann appellierte an die Tourismusverantwortlichen, das »Haus der Berge« mit seiner Gastronomie bei Gästen und Einheimischen positiv darzustellen.

»Wenn das gelingt, dann brauchen wir uns über die Besucherzahlen keine Gedanken zu machen und das Haus der Berge wird die Erfolgsstory, die wir uns erwarten und wünschen.« Auch Franz Rasp, Berchtesgadens Bürgermeister, gibt eine klare Marschrichtung vor: »Das Haus der Berge soll für alle da sein, für Einheimische ebenso wie für Gäste.« Auch die oftmals laut Rasp »auf blödem Niveau« diskutierte Kritik an der Architektur weist das Gemeindeoberhaupt zurück: »Ich bitte alle Kritiker abzuwarten, bis die Fassade und das Außengelände fertig sind.«

Außerdem kündigte Rasp an, dass sich seine Gemeinde bei der Gestaltung der Eröffnungsveranstaltung am 10. Mai 2013 engagieren möchte, »um ein gemeinsames Fest für alle in einem entspannten Rahmen auf die Beine zu stellen«.