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Ruhpolding: Auto stürzt in Ache – Fahrer erwartet nach großer Suchaktion Anzeige

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Foto: DLRG Traunstein-Siegsdorf

Ruhpolding – Ein Auto, das in die Urschlauer Ache gestürzt war, wurde der Polizei am späten Donnerstagabend gemeldet. Weil vom Fahrer jede Spur fehlte, rückte ein Großaufgebot zur Vermisstensuche rund um Ruhpolding an.

Update, Freitag, 11.15 Uhr:

Die Polizei konnte den vermeintlichen Fahrzeugführer zwischenzeitlich antreffen. Der junge Mann ist wohlauf. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Die Polizeiinspektion Traunstein bedankt sich abschließend bei allen unterstützenden Kräften, die an der Vermisstensuche beteiligt waren.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Ruhpolding, die Wasserwacht Ortsgruppe Bergen, die Wasserwacht Bad Reichenhall, die Schnell-Einsatz-Gruppe Information und Kommunikation sowie die Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung.

Bilder vom Unfallort:

Erstmeldung:

Am späten Donnerstagabend wurde der Polizei ein Verkehrsunfall in Ruhpolding gemeldet, bei dem ein Auto im Bereich der Waldbahnstraße in die Urschlauer Ache gestürzt war.

Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte vor Ort wurde der Wagen zurückgelassen vorgefunden. Vom verunglückten Fahrer fehlte jede Spur. Aufgrund des Schadensbildes am Fahrzeug und dem Sturz in die Ache konnte ein Unglücksfall nicht ausgeschlossen werden.

Aus diesem Grund leitete die Polizei Traunstein eine großangelegte Suchaktion in die Wege. Neben mehreren Polizeistreifen und einem Hundeführer befanden sich der Polizeihubschrauber Edelweiß, Wasserrettungskräfte und die Freiwillige Feuerwehr Ruhpolding mit jeweils 30 Einsatzkräften sowie das BRK im Einsatz.

Die gesuchte Person, vermutlich ein 23-jähriger Ruhpoldinger, konnte bislang nicht gefunden werden. Die Suche wird voraussichtlich bei Tageseinbruch fortgesetzt.

Pressemeldung der Polizei Traunstein