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Rosenheimer stürzt mit Gleitschirm im Wettersteingebirge tödlich ab

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Foto: Symbolbild, pixabay

Garmisch-Partenkirchen – Nur noch tot konnten die Rettungskräfte einen abgestürzten Gleitschirmflieger aus Rosenheim aus dem Wettersteingebirge bergen. Der 48-Jährige war seit seinem Ausflug am Dienstag vermisst worden. Umfangreiche Suchmaßnahmen führten erst tags darauf zur traurigen Gewissheit: Der Mann war tödlich abgestürzt.


Zwei Gleitschirmflieger waren am frühen Dienstag Nachmittag von der Zugspitze aus zu einem Flug in Richtung Achensee gestartet. Einer der Piloten hatte kurz darauf seinen Begleiter, den 48 Jahre alten Mann aus Rosenheim, in der Luft über dem Wettersteingrat aus den Augen verloren und wenig später die Polizei verständigt.

Sofort wurde eine großangelegte Suchaktion nach dem Vermissten gestartet, an der neben Helfern am Boden auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde. Am Abend mussten die Suche jedoch leider ohne Ergebnis unterbrochen werden.

Die Besatzung eines österreichischen Hubschraubers sichtete am Mittwoch gegen 11 Uhr vormittags im Bereich der Hochwanner Nordwand – auf deutscher Seite und in rund 2410 Metern Höhe – einen leblosen Körper und meldete dies an die deutschen Behörden.

Die Bergungsmannschaft, bestehend aus einem Polizeibergführer und der Besatzung eines Polizeihubschraubers, musste schließlich feststellen, dass für den Mann jede Hilfe zu spät gekommen war und brachte den Leichnam ins Tal.

Die weiteren Ermittlungen führt aktuell die Kripo aus Weilheim. Der Tote wurde zweifelsfrei als der 48-jährige, vermisste Gleitschirmpilot identifiziert. Die möglichen Ursachen für den tödlichen Absturz des Rosenheimers sind nun Gegenstand der laufenden Untersuchungen.