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Reizvolle Aufgaben für heimische Skilangläufer

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Gut in Form ist Skilangläufer Anian Sossau (SC Eisenärzt). Das bewies er zuletzt auch beim Continentalcup in Oberwiesenthal, wo
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Foto: Symbolbild/Wukits

Jetzt haben auch die heimischen Skilangläufer ihren ersten echten Formtest. An diesem Wochenende findet in Oberhof die Herbstleistungskontrolle statt. Am heutigen Samstag werden dabei auf dem Rollerbahnareal Rennsteig ab 10 Uhr die Crossläufe ausgetragen. Alle Teilnehmerinnen sowie die männliche Jugend 16 haben je 5 km zu absolvieren. Für die U 18 männlich sind es 7,5 km, ab der U 20 männlich 10,0 km.


Am morgigen Sonntag (9 Uhr) steht dann der Rennsteig-Rollskilauf auf dem Programm. Hier geht es für Juniorinnen und Junioren sowie für die Erwachsenen jeweils in einem Anstiegslauf auf Skirollern auf einer 21 Kilometer langen Strecke in klassischer Technik bis zum Grenzadler hoch – mit gut 500 Höhenmetern haben sie eine anspruchsvolle Strecke vor sich. Der Clou dabei: Bei diesem Wettbewerb können auch Freizeitsportler teilnehmen, die Skiroller werden vom Veranstalter gestellt. Für die jüngeren Jahrgänge stehen hier – allerdings in Skating-Technik – ab 10 Uhr andere Strecken im Programm. Die U 16 w läuft 5 km, die U 16 m und U 18 w jeweils 10 km und die U 18 m 15 km.

Ein ganz besonderer Wettbewerb wurde übrigens schon am gestrigen Freitag (bei Redaktionsschluss noch nicht beendet) ausgetragen. Da ging es – ab der Altersklasse Junioren und Juniorinnen aufwärts – in der Skihalle in Oberhof auf Schnee beim »Jubiläums-Skisprint« (Skating-Technik) zur Sache. Denn die Skihalle existiert nun seit zehn Jahren. Zudem wird am heutigen Samstag am Nachmittag noch als Rahmenwettkampf ein »100-Meter-Supersprint« ausgetragen. Auch 100-Meter-Weltrekordler Jensen aus Norwegen ist hier am Start. Doch da es der erste »Indoor-Sprint« über 100 Meter ist, wird es in Oberhof auf jeden Fall eine neue Weltbestmarke geben.

»Es ist auch das französische Team da und einige russische Athleten. Da weiß man gleich, wo man steht«, so Trainer Frank Nitsch vom Stützpunkt Ruhpolding.

Nitsch, der am Stützpunkt gemeinsam mit Manuel Schnurrer (Übersee) vor allem die Perspektivkader (Junioren und Erwachsene) betreut, sieht seine Schützlinge gut vorbereitet. »Wir haben hier bereits einige individuelle Tests absolviert, und dabei hat sich gezeigt, dass die Sportler sich insgesamt gut entwickelt haben.« Ab 1. Oktober kommt Thomas Schöpf neu zum Trainerteam hinzu, er unterstützt vor allem am CJD Sigrid Wille und absolviert auch einige Einheiten mit dem Jugendteam von Fabian Heibler. Für die »Großen« wie Andy Katz oder Jonas Dobler ist am Stützpunkt Falk Göpfert (Reit im Winkl) zuständig. »Außerdem hat er Manuel und mich im Sommer super vertreten, als wir in Bad Endorf bei der Bundespolizei in der Ausbildung aktiv waren«, berichtet Nitsch. So dürften die heimischen Sportler gut gerüstet sein – und sich auf attraktive Wettkampfformate freuen... who