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PV-Anlagen auf Schule, Lagerhalle und Rathaus

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Die größte Fläche für eine Fotovoltaikanlage bietet das neue Schulgebäude in Petting. Bei einer Investition von gut 81 000 Euro ergäbe sich nach 20 Jahren ein »Kontostand« von 220 000 Euro, hieß es im Gemeinderat. (Foto: Höfer)

Petting – Die Umwelt schützen und gleichzeitig Geld sparen. Das geht, sagt Tobias Gaisreiter. In der vorletzten Gemeinderatssitzung hatte der Energiefachmann eine Überprüfung der gemeindeeigenen Dächer auf ihre Eignung für Fotovoltaik präsentiert. Das Ergebnis fiel für vier untersuchte Dächer positiv aus. Der Gemeinderat beschloss nun in seiner jüngsten Sitzung einstimmig, drei davon in Angriff zu nehmen.


»Darin sind gewisse Unwägbarkeiten«

Die größte Fläche bietet das neue Schulgebäude. Bei einer Investition von gut 81 000 Euro ergäbe sich nach 20 Jahren ein »Kontostand« von 220 000 Euro. Das entspräche einer Verzinsung von etwa 4,5 Prozent. Die Einsparung von CO2 läge laut Gaisreiter bei über einer Million Kilogramm. »Darin sind gewisse Unwägbarkeiten«, gestand Bürgermeister Karl Lanzinger, warb aber gleichwohl für Zustimmung: »Positiv ist eine dezentrale Energieversorgung, die Leitungen erspart und die Umwelt schont.« Mittlerweile gebe es auch geeignete Speicher.

Positiv fiel die Bewertung von Gaisreiter auch für die neue Lagerhalle, das Rathaus und den Kindergarten aus. Den aber möchte Bürgermeister Lanzinger zunächst noch zurückstellen, denn dort ist ein Umbau beziehungsweise eine Erweiterung erforderlich. Bei der Lagerhalle würden gut 56 000 Euro investiert, beim Rathaus sind es rund 20 000 Euro. In Summe ergäben sich für die drei Anlagen rund 157 000 Euro.

»Dürfen wir denn einspeisen?«, fragte Franz Vordermayer nach einer »Netzverträglichkeitsprüfung«. Eine solche möchte der Rathauschef nach einer Zustimmung des Gemeinderats angehen. »Zuerst die Frage: Wollen wir das?«, unterstützte auch Ludwig Prechtl diese Vorgehensweise. Für sich beantwortete es der Vizebürgermeister mit einem klaren »Ja«. – »Absolut dafür«, war auch Martin Häusl.

»Wann passiert es?«, fragte Christian Mayer mit Blick auf den »Haushaltsplan«. Heuer sei es nicht mehr zu schaffen, antwortete Lanzinger, anvisiert sei 2019. Zunächst brauche es den Grundsatzbeschluss des Gremiums, ehe man sich um Projektanten und eine Ausschreibung kümmere.

Ein solcher Beschluss erfolgte einstimmig. Fragen nach Honoraren wurden im nichtöffentlichen Teil der Sitzung besprochen. höf