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Pussy-Riot-Mitglieder sprechen von «Folter» in Haft

Moskau (dpa) - Im umstrittenen Prozess gegen die russische Skandalband Pussy Riot haben sich die drei angeklagten Frauen über «Folter» in der Untersuchungshaft beklagt. Siekönne nicht am Prozess teilnehmen, weil sie nicht geschlafen und kei Essen bekommen hätten - das sei Folter, sagte Maria Aljochina nach Angaben der Agentur Interfax in Moskau. Die Richterin unterbrach die Verhandlung nach kurzer Debatte. Wegen eines Punk-Gebets gegen Kremlchef Wladimir Putin in der Moskauer Erlöserkathedrale drohen den Frauen sieben Jahre Haft. Die Anklage wirft ihnen Rowdytum aus religiösem Hass vor.

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