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Preise für die besten Lehrer

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Lehrerpreis
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Eine Lehrerin schreibt an eine Tafel. In Berlin haben 16 Lehrerinnen und Lehrer einen Preis für ihre gute Arbeit bekommen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa Foto: dpa

Lehrer sind Experten in ihrem Fach. Doch das reicht meist nicht, um ein guter Lehrer zu sein. Experten sagen, dazu gehört viel mehr. Die Besten bekommen nun einen Preis.


Lehrer bewerten regelmäßig ihre Schülerinnen und Schüler: Etwa im Unterricht oder in Klassenarbeiten. An diesem Montag war es einmal anders herum! Insgesamt 16 Lehrerinnen und Lehrer bekamen von ihren Schülern ein dickes Lob für ihre Arbeit. Sie wurden in der Hauptstadt Berlin mit dem Deutschen Lehrerpreis ausgezeichnet.

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Tausende Schüler hatten bei dem Wettbewerb mitgemacht und Lehrer für den Preis vorgeschlagen. Eine Jury guckte sich die Vorschläge an und entschied nun, wer gewinnt. Doch was müssen Lehrerinnen und Lehrer besonders gut können?

»Gute Lehrer erklären ganz genau und sind jederzeit für ihre Schüler da«, sagt Susanne Lin-Klitzing, sie ist Mitglied der Jury. Dazu sollten sie sich nicht nur jede Menge Zeit nehmen. »Sie sollten auch ein supergroßes Interesse an ihren Schülern zeigen«, sagt die Expertin.

Gut sei, wenn Lehrer ihre Schüler mitgestalten ließen, sagt die Fachfrau. Dann mache der Unterricht besonders Spaß. Das könne zum Beispiel bei der Vorbereitung eines Schulausfluges sein, wie etwa ein Aufenthalt im Schullandheim. Außerdem sei vielen Schülern wichtig, dass Lehrer fair und genau bewerten.

Die Lehrerin Alexandra Moser ist eine der Preisträgerinnen. Sie unterrichtet an einem Gymnasium im Bundesland Baden-Württemberg die Fächer Chemie und Sport. Viele Schüler sind von ihr ganz begeistert: »Ich kann mich an keine Unterrichtsstunde erinnern, zu der Sie nicht motiviert gekommen sind, und Sie hatten oft einen Witz auf Lager«, lobte etwa ein Schüler. Ein anderer schrieb, »Sie schafften es, selbst die langweiligsten Themen spannend zu gestalten«.