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Pommes beeinflussen unser Klima – positiv

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Foto: dpa/Nico Pointner

Fritteusen stoßen viele Fette aus – allem voran an die leckeren Kartoffelstäbchen selbst. Aber auch an die Luft. Und damit wirken sie überraschenderweise auf das Klima ein.


Große Mengen an Fetten werden beim Betrieb von Fritteusen ausgestoßen. Aber nicht jeder Ausstoß ist schlecht: Denn wie ein Forscherteam nun herausgefunden hat, fördern Fette die Wolkenbildung. Und Wolken schirmen Sonnenstrahlen ab. Ergo: Fritten helfen uns dabei, die Erderwärmung zu stoppen! Zumindest in der Theorie. Was steckt dahinter?

Wie die amerikanischen Wissenschaftler in ihrem Forschungspapier bekannt geben, bilden beim Kochen entstehende Fettsäuren komplizierte 3D-Strukturen. Und sie glauben, dass diese atmosphärischen Schwebeteilchen die Wolkenbildung beeinflussen.

"Wir wissen, dass die hochkomplexen Teilchen-Formationen sich aus ähnlichen fetthaltigen Flüssigteilchen in der Luft zusammensetzen", beschreibt Dr. Squires von der University of Bath die Erkenntnisse und vergleicht den Vorgang mit Fettklumpen in einer Suppe, sie sich neuen Klumpen anschließen.

Dass die vor kurzem entdeckten Prozesse sich seit jeher über unseren Köpfen abspielen und generell auf die Wolkenbildung Einfluss nehmen, fasziniert den Wissenschaftler. Genauso wie die Tatsache, dass noch nicht einmal die Vorgänge, die beim Kochen ablaufen, vollständig erforscht sind...

Und was lernen wir daraus?

Wenn Du das nächste Mal Pommes isst, kannst Du daran denken, etwas für die Umwelt getan zu haben. Wobei die Herstellung da auch noch nicht bedacht wurde... Aber für ein gutes Gefühl – hat man doch die achso ungesunden Fritten im Hinterkopf – reicht es allemal!

mit Infos von phys.org