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Polizeipräsidium Oberbayern Süd zieht vorläufige Bilanz der Silvesternacht

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Polizei Blaulicht
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Das Blaulicht an einem Polizeiauto leuchtet. Foto: P. Pleul/Archiv Foto: dpa

Südliches Oberbayern -  Die Silvesternacht im Schutzbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd verlief insgesamt friedlich. In der Zeit von 31.12.2018, 19:00 Uhr, bis 07:00 Uhr des Neujahrstages, entstanden 285 Einsätze, zu denen die Beamtinnen und Beamten der Polizeidienststellen gerufen wurden.

Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten der Dienststellen im Schutzbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zeigten in dieser besonderen Nacht erhöhte Präsenz, um für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu sorgen. Wie auch in den Vorjahren, stieg die Zahl der Einsätze gegen Mitternacht an und beschäftigte die Kolleginnen und Kollegen bis in die frühen Morgenstunden.

Insgesamt bildeten Ruhestörungen, Körperverletzungsdelikte, Sachbeschädigungen sowie Streitigkeiten, deren Ursachen oftmals in zu hohem Alkoholkonsum lagen, den polizeilichen Schwerpunkt.

Zudem kam es in o. g. Zeitraum zu insgesamt 22 Verkehrsunfällen. Hierbei wurden bei 7 Verkehrsunfällen insgesamt 13 Personen leicht und eine Person schwer verletzt. Die Schadenshöhe beläuft sich auf ca. 70.100 Euro.

Bedeutende Ereignisse in der Silvesternacht:

Gegen 00:11 Uhr kam es in Peißenberg (Lkr. Weilheim-Schongau) zu einem Küchenbrand, nachdem ein verirrter Feuerwerkskörper durch ein geöffnetes Fenster eines Einfamilienhauses in der Zugspitzstraße gelangte. Hierdurch wurde ein Müllsack entzündet, der im weiteren Verlauf auf die Küche übergriff.

Das Feuer konnte von den Bewohnern selbst gelöscht werden. Ein 31-jähriger Mann erlitt eine leichte Rauchgasintoxikation und musste in ein Krankenhaus verbracht werden. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 1000 Euro. Die polizeilichen Ermittlungen führt hier die Polizeiinspektion Weilheim i. OB.

Weitaus tragischere Folgen hatte der Brand eines Wohnhauses in Urspring (Landkreis Weilheim-Schongau, Gemeinde Steingaden).

Gegen 03:02 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle Oberland der Brand des Anwesens gemeldet. Ein aufmerksamer Nachbar hatte beobachtet, dass die Fassade des Hauses in Flammen steht. Der Brand griff sehr schnell auf den Dachstuhl des Anwesens über. Durch seine sofortige Verständigung des Hauseigentümers, konnten alle im Haus befindlichen Personen ins Freie gelangen. Der 13-jährige und der 19-jährige Sohn des Hauseigentümers sowie der aufmerksame Nachbar erlitten eine leichte Rauchgasintoxikation. Die drei Personen wurden in ein Krankenhaus zur Behandlung verbracht.

Insgesamt 95 Männer und Frauen der umliegenden Feuerwehren konnten das Feuer ablöschen.

Der Brand ist nach derzeitigem Ermittlungsstand im Bereich einer Mülltonne ausgebrochen. Zur genauen Brandursache kann jedoch noch nichts gesagt werden. Der Gesamtschaden am Gebäude dürfte sich auf ca. 300.000 Euro belaufen.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizeiinspektion Weilheim aufgenommen.

Pressemeldung des Polizeipräsidium Oberbayern Süd