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Polizei tötet Verdächtigen

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Spanische Polizisten während einer Sicherheitskontrolle. Foto: Francisco Seco Foto: dpa

Die Polizei in Katalonien hat nun einen Verdächtigen niedergeschossen - er trug einen möglichen Sprengstoffgürtel.


Barcelona (dpa) - Die Polizei hat bei der Fahndung nach dem Haupttäter des Anschlags von Barcelona einen Verdächtigen getötet.

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Der Mann habe möglicherweise einen Sprengstoffgürtel getragen und sei in dem Ort Subirats niedergeschossen worden, teilte die katalanische Behörde am Montag per Twitter mit.

Unklar war, ob es sich dabei um den Hauptverdächtige des Anschlags, den Marokkaner Younes Abouyaaquoub, handelte. Spanische Medien berichteten, bei dem Toten handle es sich um den 22-Jährigen. Eine Bestätigung dafür gab es nicht.

Ein Roboter untersuche derzeit ob der Sprengstoffgürtel echt gewesen sei, twitterte die Polizei. Der Verdächtige habe »Allahu akbar« (etwa: Gott ist groß) gerufen, berichteten spanische Medien.

Der Mann hat nach Angaben der Polizei den Lieferwagen auf die Flaniermeile Las Ramblas gelenkt und 13 Menschen getötet. Anschließend soll er einen Mann umgebracht haben, um an dessen Auto zu kommen. Danach entkam er und wurde europaweit gesucht.

Der Marokkaner gilt als Teil einer aus zwölf Mitgliedern bestehenden Zelle, die nach Erkenntnissen der Behörden mehrere Anschläge in Katalonien geplant haben soll. Fünf mutmaßliche Terroristen wurden in der Nacht auf Freitag in der Küstenort Cambrils von der Polizei erschossen. Sie waren in einem Wagen geflüchtet und hatten dabei Passanten angefahren. Eine Frau wurde getötet.

Auch eine Explosion in der Ortschaft Alcanar mit mindestens zwei Toten wird der Zelle zugeschrieben. In dem Haus sollen sie Anschläge vorbereitet haben. Die Polizei stellte 120 Gasflaschen sicher.

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