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Polizei identifiziert Täter nach tödlicher Schießerei in Salzburg – weiter auf der Flucht

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Am Abend des 4. Juni wurde vor einem Cafe im Salzburger Stadtteil Lehen ein 46-jähriger Mann vor den Augen seines Sohnes erschossen. Die beiden waren zuvor mit dem Täter in Streit geraten, bis dieser Schüsse auf Vater und Sohn abgab. Foto: Fmt-Pictures/Wolfgang Moser/APA/dpa

Salzburg – Der mutmaßliche Mörder eines 46-jährigen Mannes im Salzburger Stadtteil Lehen am Abend des 4. Juni ist identifiziert. Das gab die Polizei am Montag bekannt. Gegen den Verdächtigen, der nach wie vor auf der Flucht ist, wurde ein internationaler Haftbefehl erlassen.

Nach umfangreichen Ermittlungen des Landeskriminalamtes Salzburg wurde ein 31-jähriger Albaner als dringend Tatverdächtiger der tödlichen Schussabgabe am 4. Juni in Salzburg-Lehen identifiziert. Der Mann befindet sich weiterhin auf der Flucht. Die Staatsanwaltschaft Salzburg erließ einen internationalen Haftbefehl gegen den Mann.

Wenige Tage nach der Tat hatte ein Passant in Salzburg-Lehen eine Faustfeuerwaffe gefunden und diese der Polizei übergeben. Die Pistole der Marke Glock weist ein Kaliber von neun Millimetern auf. Bei der anschließenden kriminaltechnischen Untersuchung wurden Täterspuren an der Waffe gesichert. Ein waffentechnischer Abgleich und die abschließende Auswertung beim Bundeskriminalamt hat schließlich ergeben, dass es sich bei dieser Faustfeuerwaffe um die Tatwaffe vom 4. Juni handelt.