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Politik setzt Charité wegen Missbrauchsvorwürfen unter Druck

Berlin (dpa) - Nach Missbrauchsvorwürfen gegen einen Pfleger wächst der politische Druck auf das Berliner Großkrankenhaus Charité. Bis Montag soll der Chef von Deutschlands größtem Uniklinikum einen Bericht über die Informationspannen in dem Fall vorlegen. Zudem vereinbarte die Charité mit Fachleuten, ein Kinderschutzkonzept zu erarbeiten. Hintergrund: Ein Krankenpfleger soll eine wehrlose 16-Jährige in einer Charité-Rettungsstelle missbraucht haben. Die Klinik hatte die Ermittlungsbehörden zunächst nicht über den Missbrauchsverdacht informiert.

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