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Plötzlicher Herztod ist kein Schicksal

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to »Bedrohliche Herzrhythmusstörungen: Wie schütze ich mich vor dem plötzlichen Herztod?« stehen die bundesweiten Herzwochen der Deutschen Herzstiftung in diesem Monat. Anlässlich der Herzwochen informieren Spezialisten der Kliniken Südostbayern AG in einer Telefonaktion am Montag von 16.30 bis 17.30 Uhr und in Vorträgen am Dienstag von 18 bis 20 Uhr im Rathaus in Traunstein.


Jedes Jahr erleiden in Deutschland rund 65 000 Menschen einen plötzlichen Herztod, etwa 60 000 versterben daran. »Das müsste nicht sein, denn der plötzliche Herztod ist in aller Regel kein schicksalhaftes Ereignis, vor dem es kein Entkommen gibt«, betont Professor Dr. Werner Moshage, Chefarzt der Kardiologie im Klinikum Traunstein und in der Kreisklinik Bad Reichenhall.

Die koronare Herzkrankheit ist dabei die häufigste zurundeliegende Erkrankung. Sie wiederum ist verursacht durch Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen (hohes Cholesterin). Auch die Genetik und ein ungesunder Lebensstil durch Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel und Drogenkonsum spielen eine Rolle. Ursachen des plötzlichen Herztods können auch Herzmuskelerkrankungen, seltener Herzklappenerkrankungen sowie angeborene Herzfehler sein.

Eine Telefonaktion mit Chefarzt Professor Moshage und Dr. Stefan Mang, dem Leitenden Oberarzt der Kardiologie des Klinikums Traunstein, ist am Montag von 16.30 bis 17.30 Uhr unter der Telefonhotline 0861/705-1005. Vorträge stehen am folgenden Tag von 18 bis 20 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses in Traunstein auf dem Programm. Professor Moshage referiert über das Thema »Mobile Defibrillatoren – wo und wie sinnvoll?«. Über das Thema »Plötzlicher Herztod – unerwartet und tragisch« spricht Dr. Florian Aigner, Leitender Oberarzt der Kardiologie der Kreisklinik Bad Reichenhall. Schließlich befasst sich Dr. Mang mit dem Thema »Gefährdete Patienten identifizieren«. Der Eintritt ist frei. Bjr