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Platz fünf für Berchtesgadener Radteam

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Markus Pretzsch führt das Quartett mit Marktbürgermeister Franz Rasp, Franz Glassner und Martin Nock an. (Foto: privat)

Das erste Team der »Berchtesgadener Bicycle Association (BBA)« erreichte beim »King of the Lake«, dem europaweit einzigartigen Einzel- und Mannschaftszeitfahren um den Attersee im österreichischen Salzkammergut Platz fünf.


Für die Berchtesgadener gingen zwei Teams an den Start. 1 275 Radrennfahrer aus 14 Nationen, darunter die Profis Georg Preidler und der mehrfache »Race across America-Sieger«, Christoph Strasser, kämpften um Sieg und Ehre.

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Die österreichischen Radbundesligafahrer nutzten die perfekten Bedingungen mit gesperrten Straßen als Generalprobe für die Weltmeisterschaften in Tirol. Als Sieger im Bundesligafinale ging mit einer Rekordzeit von 52:37 Min. das Team »Felbermayer Simplon Wels« hervor. Zum »King« krönte sich der Deutsche Marcus Baranski, als »Queen« darf sich einmal mehr Adelheid Schütz bezeichnen. Georg Preidler holte sich mit seinem zweiten Streckenrekord nach 2017 in 53:29 Min. den Titel »Elite-King of the Lake«.

Im Unterschied zu den Profiteams und Einzelstartern dürfen die Amateure nicht mit ultraschnellen Zeitfahrmaschinen fahren, sondern mit herkömmlichen Rennrädern ohne Auflieger. An die schnellen Zeiten der Profis kommen sie deshalb nicht heran. Die erste Berchtesgadener Auswahl ging mit Marktbürgermeister Franz Rasp, Martin Nock, Franz Glassner und Markus Pretzsch ins Rennen. Mit einem höllischen Tempo gegen den Wind, aber ansonsten bei top Verhältnissen, absolvierten die Vier die 47,2 Kilometer und 300 Höhenmeter um den Attersee harmonisch und in harten Intervallwechseln. Mit einem Schnitt von knapp 44 km/h und einer Zeit von 1:04:43 Std. verbesserte sich das Team gegenüber dem Vorjahr noch einmal um fast zwei Minuten. Dennoch verpasste »BBA 1« auch heuer wieder denkbar knapp um wenige Sekunden die Podiumsplätze. Berücksichtigt werden muss aber, dass die Berchtesgadener gegen hoch ambitionierte Spezialisten antraten. Platz eins haben sie um weniger als eine Minute verpasst. »Die besten Teams können sich nicht mehr steigern, aber wir haben noch Chancen. Im nächsten Jahr fahren wir um den Sieg«, gab sich »Nesthäkchen« Markus Pretzsch siegessicher. Die höher eingeschätzten Teams des RSV Freilassing und auch das Topteam aus Salzburg mit Paul Lindner ließ das Berchtesgadener Team klar hinter sich. Auch die zweite Mannschaft aus dem Talkessel konnte sich in Szene setzen. Stefan Moser, Markus Nikola, Harald Müller und Friedl Lutz sicherten sich nach 1:10:55 Std. mit einem Schnitt von knapp 40 km/h Platz 32. Christian Wechslinger

 

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