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Pferdestall bei Brand bei Seeon völlig zerstört - Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache

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Foto: FDL/Lamminger

Seeon - Ein Betriebshelfer entdeckte den Brand auf dem Grundstück des Reiterhofes unmittelbar in Nähe der Hofeinfahrt. Dort befindet sich ein Pferdestall, in welchem im hinteren Teil Stroh gelagert wird. Des Weiteren befindet sich in Nähe des Stalles ein Strohballenlager. Sowohl das Stallgebäude, als auch das Strohballenlager brannten.

Die Löscharbeiten der umliegenden Feuerwehren konzentrierten sich darauf, ein Übergreifen der Flammen auf das Hauptgebäude zu verhindern. Das Strohballenlager ließ man kontrolliert abbrennen. Das Stallgebäude brannte indes komplett nieder und stürzte ein.

Durch den Brand wurden zwei in der Nähe des Stalles abgestellte Pkw total beschädigt, da das Feuer auf diese übergriff.

Personen oder Tiere wurden durch das Feuer nicht verletzt. Die im Stall befindlichen Pferde konnten befreit werden.

Die Staatsstraße 2940 musste für die Dauer der Löscharbeiten zwischen der Seestraße und Seeleitenstraße komplett gesperrt werden.

Der Sachschaden dürfte sich auf ca. 150.000 - 200.000 Euro belaufen.

Die Kripo in Traunstein übernahm die Ermittlungen zur Brandursache, welche die nächsten Tage andauern werden. Bei Vorliegen neuer Erkenntnisse wird nachberichtet.

Am Samstag, 31.08.2019, kam es gegen 18:30 Uhr zu einem Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen / Reiterhof im Klosterweg. Die Löscharbeiten der Feuerwehren dauern aktuell noch an. Nach derzeitigem Stand wurden keine Personen oder Tiere verletzt. Die Kriminalpolizei Traunstein wird die weiteren Ermittlungen bezüglich der genauen Brandursache führen.

Bericht der Feuerwehr-Dienststelle

Seeon-Seebruck. Bei einem Großbrand am frühen Samstagabend (31.8.) auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Seeon am Klosterweg wurde ein als Lager und Pferdestall genutzter Stadel völlig zerstört. Ebenso wurde eine große Menge im Freien gelagertes Heu und Stroh ein Raub der Flammen. Auch zwei, unmittelbar am Stadel abgestellte Fahrzeuge wurden zerstört.

Mehrere Pferde konnten rechtzeitig aus dem brennenden Stadel befreit und in Sicherheit gebracht werden. Verletzt wurde niemand. Trotz eines Großaufgebotes von acht Feuerwehren mit rund 130 Einsatzkräften entstand hoher Sachschaden, der sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf einen sechsstelligen Betrag beläuft. Was den Brand ausgelöst hat ist noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Um 18.36 Uhr löste die Integrierte Leitstelle Traunstein Großalarm für die Feuerwehr Seeon und die Wehren der Umgebung aus. Den anrückenden Einsatzkräften aus Seeon, Trostberg, Obing und Pittenhart wies eine schwarze und mächtige Rauchsäule den Weg zum Einsatzort. Südwestlich des Kloster Seeon und südlich der Kreisstraße TS 22 nach Oberbrunn standen auf dem landwirtschaftlichen Betriebsgelände ein hölzerner Stadel sowie gepresste und in Folie geschweißte Heu- und Strohvorräte in Vollbrand. Die Einsatzleitung ließ die Wehren aus Seebruck, Truchtlaching, Rabenden und Albertaich nachalarmieren, um eine weitere Ausbreitung des Feuers auf das Hauptgebäude – einen Vierseithof – und weitere benachbarte Gebäude verhindern zu können.

Die Löschmannschaften postierten sich rund um das Gebäude und mussten wegen des starken Brandrauches mit Atemschutzgeräten arbeiten. Um ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu haben, war es notwendig lange Schlauchleitungen vom Seeoner See bis zum Brandort zu verlegen. Auch wurden zwei Drehleitern in Stellung gebracht um die Flammen von oben bekämpfen zu können.

Um 20.40 Uhr – zwei Stunden nach Einsatzbeginn – meldete die Einsatzleitung „Feuer unter Kontrolle.“ Die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch bis zum frühen Sonntagmorgen an. Das verbrannte Heu und Stroh mussten abgetragen und ausgebreitet werden, um Glutreste erkennen und ablöschen zu können.

Zur Absicherung der Floriansjünger stand eine Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) des Bayerischen Roten Kreuzes bereit, musste jedoch nicht eingreifen. Es gab glücklicherweise keine Verletzten. Die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) dokumentierte das Einsatzgeschehen und sorgte für die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften. Geleitet wurde der Einsatz von den Kommandanten der Feuerwehr Seeon, unterstützt von Mitgliedern der Kreisbrandinspektion.

Während der Löscharbeiten war die Kreisstraße zwischen Seeon und Oberbrunn im Bereich des Brandortes komplett gesperrt. Erst am Sonntag gegen 1 Uhr war der Einsatz beendet und die Feuerwehren kehrten zu den Gerätehäusern zurück. pv.