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Paderborn verpasst Sprung auf Rang zwei

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Die Paderborner kamen gegen Düsseldorf ins Straucheln. Foto: Oliver Krato Foto: dpa

München (dpa) - Fußball-Zweitligist SC Paderborn hat den Sprung auf Rang zwei verpasst. Das beste Rückrundenteam bleibt durch die 1:2 (0:1)-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf auf dem Relegationsplatz hinter der noch punktgleichen SpVgg Greuther Fürth, die am Montag in Ingolstadt antritt.


Die Fortuna vergrößerte dagegen ihren Abstand auf einen Abstiegsrang auf zehn Punkte. Im brisanten Abstiegsduell zwischen Energie Cottbus und Dynamo Dresden überzeugte beim 0:0 kein Team. Der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt für Schlusslicht Cottbus weiter zehn Zähler. Der VfR Aalen zog mit einem 2:1 (1:0) am Tabellennachbar FSV Frankfurt vorbei.

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Die Paderborner fanden gegen die Gäste, die ohne ihren krankgeschriebenen Trainer Lorenz-Günther Köstner angereist waren, lange Zeit kein Mittel. Der Australier Ben Halloran (42. Minute) schob aus sechs Metern zum verdienten Führungstreffer ein. Erst nach der Pause drehte der Aufstiegsaspirant auf. Alban Meha (53.) traf per Freistoß zum Ausgleich. Düsseldorfs Erwin Hoffer (76.) erzielte mit einem Flugkopfball aber noch den Siegtreffer. »Man hat uns heute das erste Mal richtig angemerkt, dass wir nervös sind«, sagte Paderborns Coach André Breitenreiter im TV-Sender sky.

Abstiegskandidat Energie Cottbus gerät durch das Unentschieden gegen Dresden in immer größere Nöte. Der Abstand auf die Sachsen auf den Relegationsrang beträgt vier Punkte. Die Gäste zeigten sich zwar als die aktivere Mannschaft, verwerteten ihre Chancen aber nicht. Einen schlecht geschossenen Elfmeter von Idir Ouali (43.) parierte Cottbus-Keeper René Renno.

»Mit dem Auftritt bin ich auf jeden Fall zufrieden. Die Mannschaft hat die Zweikämpfe angenommen«, resümierte Dresdens Coach Olaf Janßen. »Am Ende müssen wir damit leben, womit wir oft leben müssen: einem Punkt. Der Relegationsplatz kann reichen, aber es sind noch fünf Spiele, und die Mannschaften vor uns sind nicht uneinholbar.« Cottbus-Coach Jörg Böhme sah »Chancen auf beiden Seiten« und überraschte mit der Aussage: »Mit einem Unentschieden können beide gut leben, wir wahrscheinlich etwas besser als Dresden.«

Auf der Ostalb war der FSV Frankfurt im Duell zweier Tabellennachbarn die erste Hälfte spielbestimmend. Die Überlegenheit konnten die Gäste aber nicht in Tore ummünzen, so dass Aalens Robert Lechleiter (33.) nach einem schnellen Angriff zum überraschenden 1:0 traf. Erst der Albaner Odise Roshi (61.) glich in der 2. Halbzeit für die Hessen mit seinem ersten Saisontor aus. Joker Marcel Reichwein (85.) erzielte noch den wichtigen Siegtreffer für die Gastgeber. »Es ist wichtig, dass wir mal wieder ein Heimspiel gewonnen haben«, bilanzierte Torschütze Lechleiter: »37 Punkte schauen sehr gut aus, aber die reichen noch nicht.«

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