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Ost-Ghuta: Getroffene Schule von Deutschland unterstützt

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Konflikt in Syrien
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Syrien, Irbin: Mitglieder des syrischen Zivilschutzes «Weißhelme» tragen einen Mann aus den Trümmern. Foto: /Syrian Civil Defense White Helmets/AP Foto: dpa

Damaskus (dpa) - Bei dem Luftangriff auf eine Schule im syrischen Rebellengebiet Ost-Ghuta ist eine Schule getroffen worden, die aus Deutschland unterstützt wird.


Die beiden Hilfsorganisationen Medico International und Adopt a Revolution teilten am Dienstag mit, sie finanzierten die Schule seit rund fünf Jahren. Bei dem Angriff auf den von Rebellen kontrollierten Ort Irbin waren am Montagabend nach Angaben von Aktivisten 15 Kinder und zwei Frauen getötet worden.

Den beiden Organisationen zufolge wurde die Schule von einer bunkerbrechenden Rakete getroffen. Diese habe drei Stockwerke durchschlagen, bevor sie im Keller explodiert sei. Zum Zeitpunkt des Angriffs hätten rund 400 Menschen in der Schule vor Bombardierungen Schutz gesucht. Der eingesetzte Waffentyp und die Art der Zerstörung seien starke Indizien für einen Angriff durch russische Streitkräfte.

«Der russische Einsatz bunkerbrechender Waffen gegen Luftschutzkeller dient keinerlei militärischem Zweck, sondern ist ein terroristischer Akt», sagte Elias Perabo, Geschäftsführer von Adopt a Revolution. Ein solcher Angriff habe allein das Ziel, möglichst viele Menschen in den Tod zu reißen und Unsicherheit zu schaffen. Moskau ist im syrischen Bürgerkrieg ein enger Verbündeter der syrischen Regierung.