weather-image
18°

Ortsvorsitzende im Amt bestätigt

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Neuwahlen gab es beim Ortsverband Traunstein der Frauen-Union. Unser Foto zeigt (von links) den CSU-Ortsvorsitzenden Dr. Christian Hümmer, die stellvertretende Vorsitzende Dr. Christine Ahlheim, die Ortsvorsitzende Doreen Hönicke-Rettstadt (sitzend), Bezirksrätin Annemarie Funke, Schatzmeisterin Heidi Schlicht und die FU-Kreisvorsitzende Magdalena Obermayer. (Foto: Buthke)

Traunstein – Bei der Jahreshauptversammlung des Ortsverbands Traunstein der Frauen-Union (FU) in den Räumen der Lebenshilfe Traunstein wurde die Vorsitzende Doreen Hönicke-Rettstadt in ihrem Amt bestätigt. Zu ihrer Stellvertreterin ist Christine Ahlheim gewählt.


Das Amt der Schatzmeisterin behält Heidi Schlicht. Neue Schriftführerin wurde Monika Klinkenberg-Weigel. Als Beisitzerinnen gewählt wurden Margot Baur, Brigitte Huber, Josefa Langwieser und Sieglinde Maier-Stöhr. Die Kasse überprüfen Elke Frisch und Magdalena Vogel.

Da die letzte Jahreshauptversammlung erst im Herbst durch geführt wurde, fiel der Rechenschaftsbericht der Ortsvorsitzenden kurz aus. Besucht wurde die Kleiderkammer in Traunstein. Veranstaltet wurde ein Vortragsabend über sexuelle Belästigung. Besichtigt wurde die Integrierte Leitstelle in Traunstein. Über IT-Sicherheit in Bayern informierten sich die Frauen im BayernLab. Schließung gab es noch eine Weinverkostung bei der Familie Schnitzer in Kaltenbach.

Die FU-Kreisvorsitzende Magdalena Obermayer freute sich, dass die FU-Bezirksversammlung erstmals im Landkreis Traunstein durchgeführt werde. Dem Traunsteiner Ortsverband bescheinigte sie, dass immer etwas geboten sei. Sie wünschte der neuen Vorstandschaft ein gutes Gelingen für das neue Jahr. Der Vorsitzende des CSU-Ortsverbands Traunstein, Dr. Christian Hümmer, berichtete, der Stadtrat Traunstein habe die einkommensabhängigen Kindergartengebühren abgeschafft, was die Frauen-Union bereits seit vielen Jahren gefordert habe. Auch die CSU Traunstein begrüße diesen Schritt außerordentlich, da es bisher 77 verschiedene Gebühren gegeben habe. Für die Stadt sei es zudem stets ein enormer Verwaltungsaufwand gewesen, rund 550 Einkommensteuerbescheide zu prüfen. Ebenso sei es für die Eltern nicht gerade angenehm gewesen, ihre Steuerbescheide offen zu legen. Durch den Zuschuss des Freistaats Bayern von 100 Euro für die ersten drei Jahre sei der Kindergarten bis fünf Stunden gebührenfrei. Danach liege die Gebühr bei 12,50 Euro.

Ein großes Thema seien die Kinderkrippenbeiträge. Hümmer betonte, dass dahinter eine größere Intensität stecke. Ab 2020 würden die Beiträge für die Kinderkrippen vom Freistaat Bayern ebenfalls mit 100 Euro bezuschusst.

Die Geschäftsführerin der Lebenshilfe Traunstein, Bezirksrätin Annemarie Funke, stellte das neue Zentrum der Lebenshilfe in Traunstein mit inklusivem Wohnen, Fortbildung und Begegnung vor. Anschließend hatten die FU-Mitglieder die Gelegenheit zu einem Rundgang durch die Gebäude. Bjr