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Ohne Geruch gut geschützt

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Rehkitz
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Ein neugeborenes Reh liegt in der Nähe des Dorfes Toledillo im Norden Spaniens im Gras. Ein Rehkitz liegt im hohen Gras. Foto: Jorge Sanz/Pacific Press via ZUMA Wire/dpa Foto: dpa

Für viele gibt es kaum etwas Niedlicheres als ein kleines Rehkitz. Wer würde das nicht gerne mal knuddeln oder streicheln? Doch für Rehkitze ist das gefährlich.


Ihr Fell ist ein wichtiger Schutz für sie. Denn das Fell riecht nach nichts. Feinde wie der Fuchs können es nicht erschnuppern. So kann die Mutter das Kleine auch mal alleine in der Wiese lassen und Futter suchen gehen. Das Rehkitz ist deshalb nicht unbedingt in Gefahr.

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Doch das alles funktioniert nur, wenn niemand das Rehkitz anfasst. Sonst würde ein fremder Geruch an dem Tier hängen bleiben. Außerdem gilt: Nur weil das Rehkitz gerade alleine im Gras liegt, ist es nicht von seiner Mutter verlassen worden.

Kinder in der Stadt Brandenburg haben aber wohl genau das vermutet. Also nahmen sie das Jungtier mit nach Hause. Eine Woche blieb es dort. Bis eine Nachbarin es bemerkte und die Polizei rief. Die brachte das Tier dann in eine Aufzuchtstation für Wildtiere.

Informationen zu Rehkitzen vom NABU