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«Nur Gott kann mich richten»: Bleibtreu als Gangster

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Nur Gott kann mich richten
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Moritz Bleibtreu als Ricky in dem Film "Nur Gott kann mich richten". Foto: Matthias Bolliger/ Constantin Film Verleih GmbH Foto: dpa

Özgür Yildirim zeigt in seinem neuen Kinofilm ein realistisch anmutendes Bild von der Untergrund-Szene in Frankfurt. Selten war die Metropole am Main mit ihren glitzernden Vorzeige-Hochhäusern so düster und unbarmherzig. Mittendrin: Moritz Bleibtreu als Gangster.


Berlin (dpa) - Moritz Bleibtreu hat schon viele Rollen als fieser oder tumber Typ aus dem Kiez gespielt. Nun verkörpert er einen Gangster im kriminellen Migrantenmilieu Frankfurts, der zwar das Richtige im Leben anstrebt, aber die falschen Mittel dafür wählt.

Frisch aus dem Knast will er mit seinem Bruder (Edin Hasanovic) ein letztes großes Ding drehen, um genügend Geld für den Aufbau einer bürgerlichen Existenz zu bekommen. Der Plan geht schief und alle Beteiligten geraten in einen Strudel aus Brutalität, Betrug und Erbarmungslosigkeit.

Regisseur und Drehbuchautor Özgür Yildirim erzählt in «Nur Gott kann mich richten» vom harten Alltag des Untergrunds, in der Sprache und mit der Musik der Szene.

Nur Gott kann mich richten, Deutschland, 2018, 100 Min., FSK 16, von Özgür Yildirim, mit Moritz Bleibtreu, Birgit Minichmayr, Kida Khodr Ramadan, Edin Hasanovic, Peter Simonischek

Nur Gott kann mich richten