weather-image

Nur Gewinner

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Auch immer mehr Mädchen begeistern sich für das Ziachspielen und erfreuten in Flachau mit ihrer Musik.

150 Teilnehmer aus Bayern, Österreich und Südtirol haben beim 14. Alpenländischen Harmonikabewerb des Salzburger Volksliedwerks und des Musikums Salzburg im Flachauer Gutshof ihr Können unter Beweis gestellt.


Bei dem im dreijährigen Zyklus stattfindenden Bewerb wurde bewusst auf das Küren von Siegern verzichtet, denn, wie die Veranstalter erklären: »Verlierer darf es in der Musik nicht geben.« Stattdessen wurden Wertungsprädikate von »mit ausgezeichnetem Erfolg teilgenommen« bis »mit Erfolg teilgenommen« vergeben.

Anzeige

Der Harmonikabewerb war mit einem Teilnahmealter von 25 Jahren begrenzt. Die meisten Teilnehmer gehörten der Altersgruppe der 10- bis 15-Jährigen an. Angetreten wurde in den Wertungskategorien Harmonika Solo, Harmonika Duo, Improvisation und in der Kategorie spontane Liedbegleitung. Von einer Fachjury erhielten die Teilnehmer nach dem Vorspiel in einem persönlichen Gespräch Ratschläge und Rückmeldungen. Motivation soll die Einstufung in verschiedene »Erfolge« geben, wobei auf technische Reife, musikalischen Ausdruck, persönlichen Spielstil und die Auswahl der Stücke geachtet wurde. Erstmals gab es ein Rahmenprogramm »Erlebnis Harmonikabewerb«, das bei allen Besuchern sehr gut ankam. Harmonikabauer und Notenaussteller informierten Teilnehmer, Eltern und Interessierte. Die zwei Festabende im Anschluss wurden von Caroline Koller vom ORF Salzburg und Bernd Prettenthaler vom ORF Steiermark moderiert. Für große Begeisterung sorgten die zwei volksmusikalischen Festabende, an denen die Urkunden an alle Teilnehmer verteilt wurden und die mit dem Wertungsprädikat »Ausgezeichneter Erfolg« beurteilten Musikanten vor dem gesamten Publikum ihr Können erneut unter Beweis stellten. Diese Festabende wurden von den Stoaberg Sängerinnen, der Wengerboch Musi, der Weißenbacher Tanzlmusi, dem Dreiwinkl G’sang, der Gerzkopf Geigenmusi und den Hohenaschauer Musikanten festlich umrahmt.

»Ein Gewinn ist die Teilnahme allemal: Das Sichtbarwerden des Einzelnen in einer größeren Öffentlichkeit, das Staunen und die Freude über die Vielfalt regionaler und individueller Musikstile und das Bewusstwerden über die wichtigen sozialen Komponenten des Musizierens im Zusammenspiel«, betonte Roswitha Meikl, Vorsitzende des Salzburger Volksliedwerks.

Die Teilnehmer aus der Region

Mit ausgezeichnetem Erfolg teilgenommen haben Tim Bosch (Stein a. d. Traun), Korbinian Hiendl (Übersee), Martin Stief jun. (Ruhpolding) sowie das Duo Anton und Johannes Hundmayer (beide Siegsdorf).

Mit sehr gutem Erfolg teilgenommen haben Lukas Auer (Unterwössen), Bernhard Eder (Marzoll), Johann Hasenöhrl (Weildorf), Anton Hundmayer (Siegsdorf), Johannes Hundmayer (Siegsdorf), Virgil Kern (Saaldorf), Stefan Koch (Anger), Hannes Maier (Siegsdorf), Florian Stief (Ruhpolding), Sebastian Wallner (Chieming), Johannes Weber (Schleching), Franz Krautgartner (Marquartstein), Martin Stief jun. (Improvisation/Ruhpolding) sowie die Duos Emanuel Papert (Bayerisch Gmain) und Florian Schalk (Bischofswiesen) sowie Florian Stief und Martin Stief jun. (beide Ruhpolding).

Mit gutem Erfolg teilgenommen haben Franz Krautgartner (Marquartstein) sowie das Duo Stefan Kreiler (Grabenstätt) und Julia Pyka (Bergen).

Italian Trulli