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Nowitzki: Teilnahme an EM 2013 derzeit «kein Thema»

Berlin (dpa) - Für Dirk Nowitzki ist eine Teilnahme an der Basketball-EM 2013 derzeit «kein Thema». Trotz der erfolgreichen EM-Qualifikation des deutschen Teams beschäftigt ihn eine Rückkehr in die Nationalmannschaft in diesen Tagen nicht.

NBA-Star
Dirk Nowitzki denkt derzeit vor allem an die Dallas Mavericks und nicht an die Nationalmannschaft. Foto: Larry W. Smith Foto: dpa

«Das ist sehr weit weg. Jetzt freue ich mich erst mal auf die lange Saison mit Dallas und dann kann man sich wieder zusammen setzen», sagte Deutschlands bester Basketballer in einem Interview der Zeitung «Welt am Sonntag» eineinhalb Monate vor Beginn der neuen Saison mit seinen Dallas Mavericks. Er müsse beobachten, ob und wie sein Körper mitspiele, sagte der Würzburger, den in der vergangenen Spielzeit immer wieder Verletzungssorgen plagten.

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«Mein Knie war lange geschwollen und es lief nicht so doll. Mir hat es jetzt unheimlich gut getan, mal drei Monate lang nicht rumzuhüpfen», sagte Nowitzki. «Das Knie ist jetzt völlig okay. Ich spiele jetzt erst mal die Saison, dann werden wir uns unterhalten.» Der 34-Jährige nutzte «die mit Abstand längste Basketballpause meiner Karriere» in diesem Sommer, um Freundin Jessica Olsson zu heiraten.

Nowitzki hält sich momentan in Deutschland auf und wird an diesem Sonntag in Wörth am Main erstmals den Preis seiner Stiftung überreichen. Dabei soll das außergewöhnliche Engagement einer Organisation gewürdigt werden, die Kindern und Jugendlichen durch Sport und Bewegung einen guten Start ins Leben ermöglicht.

Die eigene sportliche Perspektive stimmt ihn optimistisch. Er freut er auf das Zusammenspiel mit seinem langjährigen Nationalmannschaftskollegen Chris Kaman, den die Mavs verpflichtet haben. Zudem kamen Elton Brand, O.J. Mayo und Darren Collison zu den Mavericks. «Ich glaube, wir haben jetzt eine schlagkräftige Truppe, mit der man schon ins Play-off kommen muss. Was dann passiert, weiß keiner, vor allem wenn wir verletzungsfrei bleiben», sagte Nowitzki der Zeitung. «Wir haben uns verjüngt, was ja nicht schlecht ist. Wenn die Chemie stimmt, was ja sehr wichtig ist, ist wieder alles möglich.»