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Niederlande trauert weiter um toten Linienrichter

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Im Clubhaus des SC Buitenboys in Almere kann man sich ein ein Kondolenzbuch eintragen. Foto: Ilvy Nijokiktjien Foto: dpa

Amsterdam (dpa) - In den Niederlanden haben Amateurvereine nach dem gewaltsamen Tod eines Linienrichters zu Respekt im Fußball gemahnt. Sie hatten ihre Clubhäuser für Gespräche und Gedenkfeiern geöffnet.


Der niederländische Fußballbund KNVB hatte alle rund 33 000 Amateurspiele am Wochenene abgesagt und die Vereine zu Aktionen gegen Gewalt und Aggression aufgerufen. «Wir sind uns alle einig, dass dies nie wieder geschehen darf», schrieb der KNVB-Direktor für den Amateurfußball, Anton Binnenmars, an alle Amateurclubs des Landes. Die Beteiligung sei sehr groß, sagte ein Sprecher des KNVB. Genaue Zahlen liegen noch nicht vor.

Vor den Spielen der Profiligen soll eine Schweigeminute gehalten werden und Spieler und Schiedsrichter Trauerflor tragen. Am Sonntag werden Tausende Menschen zu einem Schweigemarsch in Almere bei Amsterdam erwartet. Dort war am vergangenen Sonntag der 41 Jahre alte Linienrichter attackiert worden. Er starb am Montag an schweren Kopfverletzungen. Vier Jugendliche wurden bislang festgenommen.