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Niederlage Nummer fünf

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Der Scheffauer Abwehrspieler Stefan Plenk kämpfte vorbildlich, doch die Ruhpoldinger waren oft einen Schritt schneller, wie hier Obiora Okonkwo. (Foto: Heger)

Ruhpolding – Das bereits zweimal verlegte Spiel des SV Ruhpolding 2 gegen die SG Scheffau-Schellenberg fand an Allerseelen statt. Dabei enttäuschte die gut aufgestellte Mannschaft der SG Scheffau-Schellenberg erneut. Ausschlaggebend für die neuerliche Niederlage der SG Scheffau-Schellenberg waren drei grobe Abwehrschnitzer.


Dabei reisten die Spieler der SG Scheffau-Schellenberg mit großen Hoffnungen auf drei Punkte ins Ruhpoldinger Waldstadion.

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Die ersten 45 Spielminuten verliefen noch ausgeglichen. Beide Teams kamen zu Möglichkeiten, die jedoch entweder von den Abwehrreihen oder von den Torhütern auf beiden Seiten bereinigt wurden. Bezeichnend für das Spiel der Gäste war das 1:0 der Ruhpoldinger in der 30. Minute.

Beim Versuch eine Situation zu klären, schoss ein Scheffauer Abwehrspieler einen Ruhpoldinger Stürmer unglücklich an, sodass der Ball im Scheffauer Tor landete.

Die Hoffnungen auf ein gutes Ende aus Scheffauer Sicht erfüllten sich nicht, vielmehr wurden die anwesenden Fans auch in der zweiten Spielhälfte enttäuscht. Die Mannschaft verlor mehr und mehr die Übersicht, zeigte Schwächen im Abspiel und ließ den Platzherren zu viel Raum.

Frühe Vorentscheidung

Bereits in der 48. Minute wurde die Gästeabwehr ausgespielt und Torwart Hermann Eder sträflich alleine gelassen. Obiora Okonkwo konnte sich die Ecke aussuchen traf zum 2:0.

Eder forderte seine Vorderleute daraufhin auf, »Dampf zu machen«. Doch seine Worte verhallten im Waldstadion und so bedankten sich die Ruhpoldinger für die desolate Spielweise der Gäste mit dem 3:0 in der 55. Minute. Nachdem Eder sein Team durch einen waghalsigen Einsatz vor dem nächsten Treffer bewahrt hatte, kehrte Struktur in die Scheffauer Linien zurück.

Doch zunächst schien das Ruhpoldinger Tor bei mehreren Scheffauer Möglichkeiten wie zugenagelt. Der Ehrentreffer durch den eingewechselten Stefan Koppenleitner (88.) zum 3:1-Endstand war mehr als verdient, kam aber viel zu spät.

»Es ist an der Zeit, ernsthaft an der Beseitigung der Fehler zu arbeiten, wenn wir nicht noch weiter in der Tabelle abrutschen wollen. Jedenfalls können wir so nicht weitermachen«, kritisierte Spielertrainer Hermann Eder nach der mangelhaften Vorstellung.

Enttäuschende Leistung

Die Leistung der Mannschaft war enttäuschend. Sie hatte sich wohl am Tabellenplatz der Ruhpoldinger orientiert und daher nur mit halber Kraft gespielt. »Ich hoffe, dass Spielertrainer Eder das wieder in den Griff bekommt«, lautete der Kommentar von Pressesprecher Franz Heger.

Durch die neuerliche Niederlage verabschiedete sich die SG Scheffau-Schellenberg endgültig aus dem Kreise der Titelanwärter. Die teilweise sehr junge Mannschaft scheint noch nicht reif genug für den Gewinn des Meistertitels zu sein.

SG Scheffau-Schellenberg: Eder; Wendl, Schuster, Alpiger, Müller, Plenk, Koppenleitner, Angerer, Anfang, König, Maußhammer, Spreiter, Graßl. Christian Wechslinger

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