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Neuer Seminarraum für das Haus Chiemgau

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An dieser Seite des Kolping-Familienhotels Haus Chiemgau soll ein neuer Seminarraum angebaut werden. (Foto: Konnert)

Teisendorf – Aufgrund der großen Nachfrage möchte das Kolping-Familienhotel Haus Chiemgau seine Raumkapazitäten für Konferenzen, Seminare und Tagungen erweitern. Geplant ist, an der Südwestseite des bestehenden Anwesens, im Anschluss an den Kölnersaal, einen 130 Quadratmeter großen Seminar- und Mehrzweckraum anzubauen. Der Teisendorfer Bauausschuss gab zu dem Vorhaben seine Zustimmung.


Da es sich um eine bauliche Erweiterung eines zulässigerweise errichteten, gewerblichen Betriebs handelt, die Erweiterung im Verhältnis zum Betrieb angemessen ist und die betriebliche Notwendigkeit gegeben ist, gab es keine Bedenken oder Einwände. Auch mit der vorgelegten Stellplatzberechnung und dem Stellplatznachweis bestand Einverständnis.

Zur Errichtung von zwei Einfamilienhäusern für Familienmitglieder haben zwei Grundstückseigentümer die Erweiterung der Außenbereichssatzung Punschern in Richtung Nord-Westen beantragt. Bei den beiden Flächen handelt es sich um Lücken im Siedlungsbereich des Ortsteils Punschern, die durch den Bau der Einfamilienhäuser gefüllt würden. Dies sei für die städtebauliche Entwicklung positiv zu werten, so Bauamtsleiter Theo Steinbacher.

Daher beschloss der Bauausschuss nach kurzer Diskussion den Einstieg in das Verfahren zur Erweiterung der Außenbereichssatzung Punschern. Die Kosten der Planung sind von den beiden Antragstellern und Eigentümern jeweils zur Hälfte zu tragen. Vor Inkrafttreten der Satzung soll das übliche An- und Vorkaufsrecht für den Markt Teisendorf in das Grundbuch eingetragen werden.

Der Neubau eines Austragshauses mit landwirtschaftlicher Maschinenhalle ist in Neukirchen-Mitterstatt in Planung. Eine bestehende Maschinenhalle soll abgerissen werden, um den nötigen Platz zu schaffen. Das Bauvorhaben ist landwirtschaftlich privilegiert, da es dem landwirtschaftlichen Betrieb dient und nur einen untergeordneten Teil der Betriebsfläche einnimmt. Das gemeindliche Einvernehmen dazu wurde einstimmig erteilt.

Auch ein gewerbliches Vorhaben stand auf der Tagesordnung. Im Bebauungsplan Gewerbegebiet Warisloh war mit der zweiten Änderung die maximale Wandhöhe auf zehn Meter festgesetzt worden. Bei der Planung einer Gewerbehalle ergab sich aber eine Wandhöhe von 12,43 Meter. Diese Wandhöhe ist, nach Rücksprache mit dem Bauherrn, für seine betrieblichen Abläufe zwingend erforderlich.

Eine Rücksprache mit der Bauaufsichtsbehörde ergab, dass hier keine Ausnahme von den Festsetzungen des Bebauungsplans erteilt werden kann, da durch diese Höhe die Grundzüge der Planung verletzt würden. Deshalb muss der Bebauungsplan geändert werden, um darin eine neue maximale Wandhöhe festzusetzen. Daher beschloss der Bau- und Umweltausschuss die Aufstellung der dritten Änderung des Bebauungsplans Warisloh. kon