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Nachtrennen von Bahrain: Besondere Belastung für Reifen

Sakhir (dpa) - Zu seinem Zehnjährigen wird der Grand Prix von Bahrain als Nachtrennen ausgetragen. Dadurch müssen sich die Formel-1-Piloten auf noch schwierigere Bedingungen für die ohnehin sensiblen Reifen einstellen.

Nachtrennen
In Bahrain wird dieses Mal unter Flutlicht gefahren. Foto: Jan Woitas Foto: dpa

Denn auf der 5,412 Kilometer langen Strecke des Bahrain International Circuit wird die Temperatur auf dem Asphalt und in der Umgebung nach und nach sinken. Die Reifenflüsterer sind gefragt. 495 Lichtmasten sollen für den nötigen Durchblick sorgen.

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Auf dem rund 30 Kilometer von der Hauptstadt Manama entfernten Kurs haben Sebastian Vettel & Co. aber ohnehin schon genug zu kämpfen, auch wenn sie die Strecke nicht zuletzt wegen der beiden Testperioden vor Saisonbeginn gut kennen. Die Anlage in der Geröllwüste von Sakhir ist anfällig für Sandstürme. Als Belohnung für den Grand-Prix-Sieg wartet dann auf dem Podest aus Rücksicht auf islamische Eigenheiten Rosenwasser und nicht wie sonst Champagner.

Als Zeichen der Anerkennung trägt die erste Kurve auf dem Kurs künftig den Namen von Rekordweltmeister Michael Schumacher, der seit seinem Skiunfall Ende Dezember in Frankreich im Koma liegt. Die meisten Erfolge verbuchte in Bahrain allerdings nicht der siebenmalige Champion, sondern der heutige Ferrari-Star Fernando Alonso. Der Spanier triumphierte dreimal, die letzten beiden Auflagen gewann aber Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel.