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Nach Trump-Dekret: Iran lässt keine Amerikaner einreisen

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Demonstration nach Trump-Dekret
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Demonstranten stehen vor dem JFK Airport in New York, nachdem dort zwei irakischen Flüchtlingen die Einreise verwehrt worden ist. Foto: Craig Ruttle Foto: dpa
Donald Trump
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Flüchtlinge aus Syrien werden bis auf weiteres gar nicht mehr in die USA gelassen. Foto: Pablo Martinez Monsivais Foto: dpa
Einbürgerungsfeier
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Eine Muslimin wartet am Freitag in West Palm Beach (Florida) auf den Beginn ihrer Einbürgerungsfeier. Vierhundertachtundvierzig neue US-Bürger legten ihren Eid auf die amerikanische Verfassung ab. Foto: Allen Eyestone / Palm Beach Post Foto: dpa

Donald Trump erfüllt seine Wahlversprechen weiter im Eiltempo. Diesmal trifft es Ausländer, vor allem Flüchtlinge und Menschen aus muslimischen Ländern. Zum Schutz vor Terror, sagt der Präsident.


Teheran (dpa) - Nach dem von US-Präsident Donald Trump verhängten Einreisestopp für Iraner lässt die islamische Republik nun ihrerseits keine Amerikaner mehr ins Land. Dies teilte das Außenministerium in Teheran nach einem Bericht der Nachrichtenagentur IRNA mit.

«Das ist eine Beleidigung des iranischen Volkes», schrieb das Ministerium demnach. Obwohl der Iran das amerikanische Volk sehr schätze, werde auch Teheran politisch, juristisch und konsularisch reagieren.

Trump hatte am Freitag mit sofortiger Wirkung weitreichende Einreisebeschränkungen verfügt, um «radikale islamische Terroristen» fernzuhalten.

Das Einreiseverbot gilt für alle Flüchtlinge vorerst 120 Tage. Flüchtlinge aus Syrien bleiben sogar auf unbestimmte Zeit ausgesperrt. Auch für Menschen aus weiteren mehrheitlich muslimischen Ländern hat Trump mindestens 90 Tage lang die Grenze geschlossen. Nach Angaben des US-Heimatschutzministeriums geht es um den Iran, den Sudan, Libyen, Somalia, den Jemen und den Irak.

Zahlen zu Flüchtlingen in den USA