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Nach Frontal-Crash: Geländewagen rast in Unfallstelle – drei schwerst Verletzte

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Foto: FDLnews/BeMi

Grabenstätt – Zu einem regelrechten Horrorcrash mit drei Schwerstverletzten kam es heute Nacht kurz vor 3 Uhr morgens bei einem Frontal-Crash und einer weiteren Kollision auf der ST 2096 zwischen Grabenstätt und Chieming bei Hagenau.


 

Update, 15.50 Uhr:

Auch nach Untersuchung der Unfallstelle durch einen Sachverständigen können noch keine genaueren Angaben zum Unfallhergang gemacht werden. Es müssen noch weitere Ermittlungen folgen, so die Polizei Traunstein in einer Nachmeldung.

Update, Dienstagmorgen, Polizeibericht:

Laut Polizei kam es gegen 2.40 Uhr auf Höhe der Hirschauer Bucht zu einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Autos. Bislang ist bekannt, dass ein 25-jähriger aus dem Landkreis Rosenheim mit seinem Wagen aus noch unbekannten Gründen auf Höhe der Hirschauer Bucht auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort kollidierte er mit einem mit zwei Personen besetzten entgegenkommenden Fahrzeug.

Ein Geländewagenfahrer, der aus Richtung Chieming kommend auf der St 2096 unterwegs war, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachte in die Unfallautos.

Bei den zwei Kollisionen wurden drei Personen schwerst verletzt; sie kamen mit dem Rettungsdienst in die umliegenden Krankenhäuser. Der 46-jährige Chieminger in seinem VW-Geländewagen (Amarok) wurde bei dem Unfall nicht verletzt.

Der Fahrer des am Frontal-Crash beteiligten Seat Leons, ein 24-Jähriger aus Chieming wurde schwer verletzt, zum seinem derzeitigen Zustand ist momentan nichts bekannt. Seine 24-jährige Beifahrerin wurde nur leicht verletzt.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein ordnete ein unfallanalytisches Gutachten an. Die Staatsstraße 2096 musste in Richtung Chieming und in Richtung Grabenstätt ab dem Kreisverkehr Laimgrub in beide Richtungen gesperrt werden. Die Feuerwehren aus Grabenstätt, Übersee und Chieming waren mit großer Besatzung vor Ort, befreiten die Unfallopfer aus ihren Fahrzeugen, regelten die Umleitung und kümmerten sich um die Aufräumarbeiten.

Erstmeldung, 5.35 Uhr:

Ersten unbestätigten Angaben zufolge war ein mit zwei Personen besetzter Seat Leon unterwegs von Chieming in Richtung Grabenstätt. Auf Höhe der Abzweigung zur Hirschauer Bucht kam ihm ein Ford Focus entgegen, in dem nur der Fahrzeuglenker saß.

Es kam dann zu einem Frontalzusammenstoß beider Fahrzeuge. Zur Ursache konnte bislang niemand weitere Angaben geben. Beide Fahrzeuglenker wurden in ihren Autos eingeklemmt und ersten Erkenntnissen nach lebensbedrohlich verletzt. Der Beifahrer im Seat erlitt schwere aber nicht lebensgefährliche Verletzungen.

Ob der Ford auf die Gegenfahrbahn kam oder der Seat die Kurve zu eng genommen hatm muss ein hinzugerufener Gutachter klären. Kurz nach dem Unfall prallte noch ein Geländewagen in die Unfallstelle, da er diese nicht erkannt hat. Der Fahrer blieb aber unverletzt.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften rückte zur Unfallstelle aus. Die Feuerwehren aus Grabenstätt, Übersee und Chieming, die direkt von einem Einsatz auf der Autobahn kamen, befreiten die Unfallopfer mittels Rettungsspreizer aus ihren Autos. Auch die Verkehrsregelung übernahm die Feuerwehr.

Die ST 2096 war für mehrere Stunden total gesperrt. Auch das BRK war mit vier Rettungswagen, drei Notärzten, dem Einsatzleiter Rettungsdienst sowie mit der Sanitätseinsatzleitung mit Organisationsleitung und Leitendem Notarzt vor Ort. Auch der Rettungshubschrauber der DRF aus München war vor Ort.

Die Verletzten wurden in die Kliniken nach Traunstein und Rosenheim eingeliefert. Die Feuerwehren waren mit 60 Einsatzkräften vor Ort. Die Polizei aus Traunstein hat den Unfall aufgenommen.

FDLnews/BeMi