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Nach Enttäuschung: Ingolstadts Trainer plant «Neuanfang»

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Stefan Leitl
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Ingolstadts Trainer Stefan Leitl. Foto: Peter Steffen/Archiv Foto: dpa

Ingolstadt (dpa/lby) - Der FC Ingolstadt will nach einer enttäuschenden Saison in der 2. Fußball-Bundesliga für die kommende Spielzeit mehrere personelle Wechsel im Kader vornehmen. «Alle sind gespannt, wie es weitergeht. Wir suchen junge, entwicklungsfähige Spieler, die für sich und den Verein den nächsten Schritt gehen wollen. Es ist Zeit für einen Umbruch, weshalb wir versuchen, uns in allen Mannschaftsteilen zu verstärken», sagte Trainer Stefan Leitl dem «Donaukurier» (Mittwoch). «Auch in diesem Sommer verlassen uns verdiente Spieler aus der Aufstiegssaison, so dass eine Epoche langsam zu Ende geht. Jetzt muss Platz sein für einen Neuanfang.»


Der FCI beendete die Saison, in der eigentlich die direkte Rückkehr in die Bundesliga gelingen sollte, mit 45 Punkten auf Platz neun. «Was haften bleibt, ist natürlich der letzte Eindruck, das letzte Spiel. Und das haben wir nun einmal verloren. Deshalb verstehe ich Marvin auch, weil bei uns allen die Enttäuschung riesengroß war», sagte Leitl.

Der 40-Jährige freute sich, dass er früh das Signal für die weitere Zukunft im Club bekam. «Ich habe aber auch während der Saison nie gespürt, dass Kritik an unserer Arbeit aufkam. Die Ergebnisse haben nicht gepasst. Es war schön, frühzeitig zu hören, dass wir weitermachen dürfen, und das ist auch ein Ansporn für die nächste Saison, es besser zu machen», sagte der Coach. «Wir werden noch intensiver arbeiten, um erfolgreich zu sein.» Die Oberbayern hatten ihr letztes Saisonspiel am Sonntag 1:3 gegen Absteiger 1. FC Kaiserslautern verloren.

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