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Motor wurde entdrosselt

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Foto: dpa/Symbolbild

Grabenstätt – Weil er den Motor seines Motorrads wieder entdrosselt hatte und sein Fahrzeug aber für einen anderen PS-Wert zugelassen und versichert war, wird sich ein Motorradfahrer demnächst strafrechtlich verantworten müssen. Beamte der Verkehrspolizei stoppten den Mann am Montagabend bei Grabenstätt.


Bereits vor einigen Tagen war Beamten der PI Fahndung der Fahrer eines hochmotorisierten BMW-Motorrads aufgefallen, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und waghalsigen Fahrmanövern unterwegs war.

Die Ermittlungen ergaben, dass das Motorrad eigentlich auf 50 PS gedrosselt sein sollte und damit diese Fahrweise gar nicht hätte erbringen können. Es bestand deshalb der Verdacht, dass der Motor wieder auf die Originalleistung von 183 PS entdrosselt wurde. Der Fahrer konnte aber zunächst weder angehalten noch zu Hause angetroffen werden.

Am Montagabend sahen Polizisten das Motorrad dann in Grabenstätt nahe der Autobahn erneut. Der Fahrer wollte gerade mit seiner Ehefrau als Sozia losstarten. Bei der Kontrolle gab er sich zunächst unwissend. Er habe das Motorrad ohne Leistungsbeschränkung gekauft. Offen blieb die Frage, warum er es dann nur mit 50 PS zugelassen und vor allem versichert hatte. Das Motorrad wurde sichergestellt und wird nun von einem technischen Sachverständigen begutachtet.