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Mit Streifen und Tupfen gut getarnt

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Tapir
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Der kleine Tapir erkundet sein Gehege. Foto: ---/Zoo Magdeburg/dpa Foto: dpa

Auf kurzen Beinen tapst das Tapirbaby durch das Gehege. Mit seinem Rüssel erkundet es seine neue Umgebung. Vor einer Woche ist der kleine Tapir im Zoo von Magdeburg geboren. Das ist eine Stadt im Bundesland Sachsen-Anhalt.


Jetzt durfte das Jungtier zum ersten Mal auf die große Tapir-Anlage. »Zuerst wollte der kleine Kerl nicht auf die Anlage, aber dann gab es kein Halten mehr und er hat sogar ein Bad genommen«, erzählt ein Mitarbeiter des Zoos.

Mit den weißen Streifen und Tupfen im Fell sieht das Tapirbaby ein bisschen aus wie ein junges Wildschwein. Aber warum hat es dieses Muster?

In der Wildnis leben die Tiere in Wäldern auf dem Kontinent Südamerika. Dort sind die Tapirbabys mit ihrem Muster im Fell gut getarnt. Im Schatten zwischen Laub und Ästen kann man sie kaum erkennen. Nach etwa fünf bis acht Monaten verlieren sie das Muster. Nur die Spitzen der Ohren und das Kinn bleiben dann weiß.