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Mit Kommunikationsregeln die Lärmbelastung im Büro mindern

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Arbeitsplatz
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Nur noch Kopfhörer helfen, sich zu konzentrieren? Wenn es im Büro zu laut ist zum Arbeiten, dann sollten die Mitarbeiter klare Kommunikationsregeln aufstellen. Foto: Lukas Schulze Foto: dpa

Vor allem im Großraumbüro kann es schon mal laut und hektisch zugehen. Wenn die individuelle Arbeit darunter leidet, ist es sinnvoll, einige Regeln aufzustellen.


Köln (dpa/tmn) - Hier klingelt ein Telefon, dort besprechen sich Kollegen: Dauerhafte Lärmbelastung am Arbeitsplatz verursacht Stress, wie Wiete Schramm, Fachgebietsleiterin Arbeitsmedizin bei Tüv Rheinland, erklärt.

Bei Arbeitsaufgaben, die viel Konzentration erfordern, könne sogar ein normales Gespräch schon als störend empfunden werden. Für mehr Ruhe am Arbeitsplatz sollten daher im Büro Kommunikationsregeln aufgestellt werden.

Teams können zum Beispiel bestimmte Zeiten festlegen, in denen keine Telefonate oder andere Gespräche geführt werden. Die Phasen sind dann für Aufgaben reserviert, die besondere Konzentration erfordern.

Für Technik wie Server, Drucker und Kopierer sollten abgetrennte Räume oder Kabinen zur Verfügung stehen - ebenso für Telefonate oder Besprechungen, empfiehlt Schramm.

Das reduziere die Geräuschkulisse im Büro, was sich wiederum positiv auf ein konzentriertes Arbeitsklima und die Leistungsfähigkeit der Beschäftigten auswirkt.