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Mit knapp 5 Kilo Mohnkapseln über die Grenze – zur Schmerztherapie

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Zoll-Kontrolle
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Foto: Arno Burgi/dpa-Archiv

Piding – Mit in Österreich zwar legalen, aber in Deutschland verbotenen Mohnkapseln wollte am Mittwoch ein Mann in einem Regionalzug einreisen. Doch die musste er abgeben.


Am Mittwochnachmittag kontrollierten Beamte der Fahndungsgruppe Schiene der PI Fahndung Traunstein einen Regionalzug von Salzburg in Richtung München.

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Dabei fiel den Beamten ein großer blauer prall gefüllter Müllsack auf. Unter der Gepäckablage saß der Eigentümer, ein in Kempten wohnhafter Portugiese. Auf Nachfrage gab er gleich zu, dass sich in dem Müllsack Mohnkapseln befänden. Den Sud der Kapseln bräuchte er zur Schmerztherapie nach einem Unfall.

Des weiteren erklärte er, dass er die Kapseln regulär zu einem Preis von 400 Euro in einem Geschäft für Mohnprodukte in Wien erworben habe. Bei der Durchsicht des Müllsackes wurden dann tatsächlich 22 Päckchen mit insgesamt 4,8 Kilogramm Mohnkapseln gefunden.

In Deutschland fällt die Einfuhr solcher Mohnkapseln allerdings unter das Betäubungsmittelgesetz und ist strafbar. Nach Anzeigenaufnahme musste der Portugiese seine Heimreise ohne die Kapseln antreten. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz.

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