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Mit der Bergbahn und dem Paddelboot durch die Grube

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KINA - Mit der Bergbahn und dem Paddelboot durch die Grube
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Für einen Abschnitt der Tour müssen die Teilnehmer ins Boot steigen und paddeln. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa Foto: dpa

Ein schwacher Lichtschein erhellt den Raum tief unter der Erde. Zum Glück hängen Lampen an den Felswänden. Wir befinden uns fast 300 Meter unter der Erde. Genauer gesagt: in einer Grube bei Sangerhausen, einer Stadt im Bundesland Sachsen-Anhalt.


Früher haben dort unten Bergleute gearbeitet. Stundenlang bauten sie in den engen Gängen Kupfererz ab. Heute können Menschen Touren durch das stillgelegte Bergwerk buchen, um mehr über das Leben der Bergleute zu erfahren.

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Jeder Besucher hat einen Helm mit Grubenlicht sowie eine wasserdichte Hose an. Das ist wichtig, denn die Tour führt durch stockdunkle Gänge und knietiefes Wasser.

Die Teilnehmer müssen sogar auf allen Vieren durch die engen Gänge. Doch zunächst geht es mit der Grubenbahn voran, dann zu Fuß weiter. Und: »Einen Teil der Strecke werden wir auch im Paddelboot fahren«, erklärt ein Führer der Tour. Das Abenteuer dauert etwa fünf Stunden.