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Michaela Kaniber im Amt bestätigt

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Wurden an die Spitze des Kreisvorstandes der CSU gewählt: (v.l.): Georg Wetzelsperger, Michaela Kaniber, Richard Graßl jun. und Bernhard Salomon. (Foto: privat)

Schönau am Königssee – Der Kreisverband Berchtesgadener Land der CSU will seine erfolgreiche Arbeit in den nächsten Jahren unter der Führung seiner bisherigen Vorsitzenden, Staatsministerin Michaela Kaniber, fortsetzen. Das war das Wahlergebnis der Kreisversammlung im Gasthaus »Unterstein«.


Nach dem Totengedenken berichtete Kaniber, dass der CSU-Kreisverband seine Mitgliederzahl in den vergangenen beiden Jahren trotz der Todesfälle weiter deutlich steigern konnte. Allein in den ersten vier Monaten des Jahres 2019 habe man 99 neue Mitglieder in die Reihen der CSU aufnehmen können.

Großen Einsatz habe die Kreis-CSU mit ihren Ortsverbänden auch im Landtagswahlkampf 2018 gezeigt. Für Kaniber sei es ein Glücksfall, dass im heimischen Kreis viele Bürgermeister der CSU angehören und alle wichtigen Funktionen im Landkreis und im Bezirk Oberbayern mit Mandatsträgern der CSU besetzt sind. Nur gemeinsam sei man so erfolgreich. Die CSU habe auf ihrem jüngsten Parteitag eine umfassende Parteireform gestartet, um sich inhaltlich, strukturell und personell für die vor ihr stehenden Aufgaben zu wappnen und auch weiterhin die Volkspartei in Bayern zu bleiben. Auch künftig wolle man die Sorgen und Nöte der Landkreisbewohner ernst nehmen und sich in allen Bereichen um sie kümmern.

Drei Bewerber aus den Reihen der CSU hätten ihre Bereitschaft für eine Kandidatur für das Amt des Landrates signalisiert, bestätigte Kaniber: Bezirksrat Georg Wetzelsperger, Saaldorf-Surheims Bürgermeister Bernhard Kern und Kreisrat sowie Mittelstands-Union-Kreisvorsitzender Richard Graßl. Die Nominierung des Landratskandidaten der CSU werde im Juni basisdemokratisch erfolgen.

Dem Bericht von Schatzmeister Dr. Christoph Lung war zu entnehmen, dass der CSU-Kreisverband trotz des Wahlkampfes im Jahr 2018 mit einem Einnahmen-Überschuss abschließen konnte und die finanzielle Basis gesichert ist. Sigmund Bohm, der zusammen mit Manfred Weißenberger die Kassenunterlagen geprüft hatte, bescheinigte ordentliche und korrekte Kassenführung und schlug die Entlastung der Kreisvorstandschaft vor, die ohne Gegenstimme erteilt wurde.

Für die gemäß der CSU-Satzung anstehenden Neuwahlen wurde Sebastian Rasp aus Berchtesgaden zum Wahlleiter bestellt (siehe Kasten). fb