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Michael Sturm bewirbt sich für die Grünen – Einen Kurgarten an der Ache etablieren

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Bischofswiesen: Michael Sturm will Grünen-Bürgermeister werden – Kurgarten an der Ache
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Eines ist für Grünenpolitiker Michael Sturm bei jeder politischen Entscheidung wichtig: der Ausgleich von Nutzen und Wirtschaftlichkeit. (Foto: privat)

Bischofswiesen – Eine Verkehrsapp, Bürgernähe und geschickte Wohnraumpolitik: Michael Sturm von den Grünen will mit diesen Programmpunkten am 15. März zum Bürgermeister von Bischofswiesen gewählt werden.

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Der Bischofswieser sprach mit dem »Berchtesgadener Anzeiger« über die Bebauungen von Grünflächen und welche digitalen Maßnahmen seiner Ansicht nach unabdingbar für die Gemeinde sind.

Kandidaten-Steckbrief

Geboren: 8. Mai 1962 in Berchtesgaden.

Familienstand: verheiratet mit Ursula Sturm, zwei Söhne Franz und Simon.

Berufliche Ausbildung und Werdegang: Abschluss Bacheifeldschule 1977, 1977 bis 1980 Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann beim Buchwinkler, 1980 bis 2019 Autohaus Buchwinkler in der Ramsau, 2020 Finanzleiter Autohaus Buchwinkler Berchtesgaden.

Vereine: Bürgersolaranlage Schönau am Königssee.

Hobbys: Berggehen, Skifahren, Mountainbike fahren, Skibergsteigen.

Schutz von Lebensgrundlagen

Die Einführung des gelben Sacks und die Errichtung der Müllverbrennungsanlage in Burgkirchen mit drei Brennöfen gaben für Michael Sturm den Ausschlag, den Grünen beizutreten. »Drei Brennöfen waren einfach zu viel. Von der Wirtschaftlichkeit her hat es sich einfach nicht gelohnt.« Sturm arbeitet als Finanzleiter im Autohaus »Buchwinkler«. Deshalb berücksichtige er immer den finanziellen Aspekt. Es dürfen Projekte gefördert werden, »sofern die Investitionen sinnvoll sind«.

So sieht der 57-Jährige eine Bebauung des Ganghoferfelds kritisch. Dort sei die Schaffung neuen Wohnraums geplant. Bischofswiesen sei durch die Gnotschaften bereits zersiedelt. Zudem gebe es keinen Bedarf, neuen Wohnraum zu schaffen. »Viele Häuser, viele Wohnungen stehen leer«, sagt er.

Über die folgenden Themen haben wir mit dem Kandidaten ausführlich gesprochen – denn sie sind ihm auch in den kommenden sechs Jahren besonders wichtig:

  • »Wenn wir bebauen, dann richtig«: Neubau nur im Ortszentrum oder der Winkl-Siedlung
  • Die Bürger mehr in die Politik einbinden – mit Alten-, Behinderten- und Jugendbeirat
  • Breitbandausbau und Homeoffice fördern
  • Smartphone-App für bürokratische Aufgaben
  • App für örtlichen ÖPNV mit Fahrplänen
  • Ortsteil am Gasthof »Brenner Bräu« erneuern und Kurgarten an der Bischofswieser Ache 

Das vollständige Interview lesen Sie in der Printausgabe vom 13. Februar (oder im E-Paper).

Zurück zur Kandidaten-Übersicht: Im Porträt! Wir stellen die Bürgermeister-Kandidaten vor

Live-Ergebnisse am Wahlabend

Wir werden am Abend des 15. März natürlich wieder live alle Wahl-Ergebnisse aus den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein veröffentlichen.

red/Patrick Vietze