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Merkel will Eskalation in Edathy-Affäre vermeiden

Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel ist in der Edathy-Affäre um Schadensbegrenzung bemüht. CDU und CSU verschärften aber zugleich den Druck auf die SPD, Aufklärung zu leisten. Der in der Affäre unter Druck geratene SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann erhielt in einer Fraktionssitzung laut Teilnehmern breiten Rückhalt. Überschattet wird ein Krisentreffen Merkels mit SPD-Chef Sigmar Gabriel und dem CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer von der Ankündigung weiterer Ermittlungen. Es geht darum, ob der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy vor drohenden Ermittlungen gewarnt wurde.

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