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Menschen in der Kälte helfen

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Obdachloser auf einer Bank
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Manche Menschen haben keine Wohnung, sie müssen dann draußen übernachten. Foto: Boris Roessler/dpa Foto: dpa

Jetzt aber schnell ab ins Warme! Wer länger draußen ist, merkt bald, wie kalt es oft noch ist. Und nachts kann es sogar richtig frostig werden. Doch nicht alle können sich einfach in der Wohnung aufwärmen. Tausende Menschen in Deutschland leben auf der Straße, sie sind obdachlos.


Für sie ist der Winter eine besonders harte und gefährliche Zeit. Es passiert sogar, dass Obdachlose draußen erfrieren. Andreas Quiring arbeitet für eine Hilfsorganisation, die sich um Menschen auf der Straße kümmert. Denn es gibt Möglichkeiten, ihnen zu helfen.

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So sind zum Beispiel in vielen größeren Städten Kältebusse unterwegs. »Die fahren umher und gucken, ob es den Menschen gut geht«, erklärt Andreas Quiring. Wenn sie das wollen, bringt der Bus die Obdachlosen zu einer Unterkunft, in der sie übernachten können. »Es gibt Kirchen, die in der kalten Jahreszeit ihre Türen öffnen. Und in verschiedenen Städten gibt es Wärmestuben. Dort können die Menschen sich tagsüber aufhalten und eine heiße Suppe bekommen«, sagt Andreas Quiring.

Manche Helfer verteilen auch Schlafsäcke, Isomatten oder etwas Heißes zu trinken. Mit solchen Spenden kannst auch du obdachlosen Menschen helfen. Du könntest zum Beispiel deine Eltern fragen, ob etwa Decken, Schlafsäcke oder Winterkleidung übrig ist. Hilfsorganisationen nehmen solche Kleiderspenden oft an.

»Oder man gibt sie den Menschen direkt«, sagt Andreas Quiring. Er rät dazu, die Leute auf der Straße anzusprechen und sie zu fragen, ob sie Hilfe brauchen. »Es ist gut, wenn da ein Erwachsener dabei ist«, sagt Herr Quiring auch.

Dann kann man auch eine Hilfsorganisation informieren. Die kümmert sich dann, wenn der Obdachlose das möchte. Auch die meisten Kältebusse haben eine Telefonnummer, die man anrufen kann, um jemanden aus der Kälte zu holen.