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Mehrfacher Überschlag: Fahranfänger und zwei Insassen haben Glück – dennoch zwei Schwerverletzte

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Schneizlreuth: Fahranfänger und zwei Insassen haben bei Unfall auf B305 Glück – dennoch zwei Schwerverletzte
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Foto: Leitner, BRK BGL

Schneizlreuth – Glück im Unglück hatten drei junge Verkehrsteilnehmer bei einem mehrfachen Überschlag mit ihrem Auto am Donnerstagnachmittag auf der Deutschen Alpenstraße (B305) zwischen dem Mauthäusl und Weißbach. Dennoch erlitten alle drei schwerere Verletzungen.


Den Ermittlungen der Reichenhaller Polizei zufolge war der 20-jährige Fahrer eines älteren Fiat Pandas aus dem Landkreis gegen 15.40 Uhr kurz vor dem Ortseingang von Weißbach zu schnell auf der nassen Fahrbahn unterwegs und ins Schleudern geraten.

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Ersthelfer, darunter Mitarbeiter des Straßenbauamts, kümmerten sich um die Verletzten und setzten einen Notruf ab. Die Leitstelle Traunstein schickte die Freiwillige Feuerwehr Weißbach und das Rote Kreuz mit drei Rettungswagen, zwei Notärzten, dem Einsatzleiter Rettungsdienst und dem Traunsteiner Rettungshubschrauber »Christoph 14« zum Unfallort.

Die Einsatzkräfte versorgten die beiden 20 und 22 Jahre alten Männer und die 17-jährige Jugendliche und brachten sie dann per Rettungswagen und Hubschrauber zum Klinikum Traunstein und zum Salzburger Unfallkrankenhaus. Beim 20-jährigen Fahrer bestätigten sich die mittelschweren Verletzungen in der Klinik, der 22-jährige Beifahrer war dagegen nur leicht verletzt; die 17-jährige Mitfahrerin aber schwerer.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, regelte den Verkehr, stellte den Brandschutz sicher, half beim Transport der Verletzten zum Rettungswagen und kümmerte sich mit Rettungsdecken und einem Scheinwerfer um den Wärmeerhalt, da die Patienten zunächst bei kühlen 6 Grad Außentemperatur und leichtem Regen am Boden versorgt werden mussten.

Beamte der Reichenhaller Polizei nahmen den genauen Unfallhergang auf. Am Fiat entstand Totalschaden in Höhe von geschätzten 6000 Euro. Während der mehrstündigen Unfallaufnahme kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

red/BRK BGL