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Mehr als 200 000 Wahlberechtigte in zwei Stimmkreisen

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Immer mehr Bürger nutzen die Möglichkeit der Briefwahl.
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Mehr als 200 000 Menschen aus den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land dürfen zur Wahl gehen.

Mehr als 200 000 Wahlberechtigte werden am 14.  Oktober in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land an die Wahlurnen treten, um den neuen Bayerischen Landtag zu wählen. Wie schon 2013 wird es dafür wieder zwei Stimmkreise geben.


Dem Stimmkreis Traunstein mit der Nummer 130 gehören alle Städte und Gemeinden an, bis auf Fridolfing, Kirchanschöring, Petting, Tittmoning, Taching, Waging und Wonneberg. Diese Gemeinden gehören zum Stimmkreis Berchtesgadener Land mit der Nummer 112, in dem auch alle Städte und Gemeinden des Berchtesgadener Lands auftauchen.

Im Stimmkreis Traunstein sind rund 114 800 Bürger dazu aufgerufen, ihre Kreuze zu machen und das Recht auf Wahlfreiheit zu nutzen. Das sind etwa 2000 Bürger mehr, als bei der letzten Wahl 2013 (112 260). Im Berchtesgadener Land dürfen heuer rund 94 800 Bürger an die Wahlurnen treten. Bei der Landtagswahl 2013 waren es exakt 93 965.

1794 Erstwähler im Stimmkreis BGL

Während die Zahl der Erstwähler im Stimmkreis Traunstein nicht erfasst wird, dürfen im Berchtesgadener Land gemäß Rückmeldung der Gemeinden 1794 junge Menschen zum ersten Mal mitwählen, wie der Pressesprecher des Landratsamts BGL, Andreas Bratzdrum, auf eine entsprechende Anfrage antwortete.

Schon seit einigen Jahren wird die Briefwahl bei den Bürgern immer beliebter. »Die Zahl der Briefwähler ist schwer zu schätzen, da die Tendenz der Wahlen in den letzten Jahren nach oben zeigte; möglicherweise wird es ein Anteil zwischen 35 und 40 Prozent aller Wähler sein«, lautet die Antwort von Katharina Buchner aus dem Landratsamt Traunstein. Bei der letzten Wahl 2013 haben 36  Prozent aller stimmberechtigten Bürger die Möglichkeit der Briefwahl genutzt.

Im Stimmkreis Berchtesgadener Land nutzten bei der Landtagswahl 2013 25 229 Bürger die Briefwahl. 33 537 Menschen wählten in den Wahllokalen. »Verlässliche Prognosen für 2018 sind derzeit noch nicht möglich. Wir rechnen allerdings nicht mit einem geringeren Anteil als 2013«, so Andreas Bratzdrum.

Wahlhelfer sorgen für reibungslosen Ablauf

Trotz der vielen Briefwähler werden am 14. Oktober auch wieder zahlreiche Wahlhelfer in den Städten und Gemeinden im Einsatz sein, um einen geordneten Ablauf und eine schnelle Auszählung der Wahlzettel ab 18 Uhr zu gewährleisten. »Die Zahl der Wahlhelfer können wir derzeit nur schätzen; jeder Wahlvorstand besteht aus mindestens fünf und maximal neun Personen. Bei insgesamt 220 Stimmbezirken werden es rund 1900 Helfer sein«, sagt Katharina Buchner.

Im Stimmkreis Berchtesgadener Land sind es insgesamt 1218 Wahlhelfer und 103 Hilfskräfte, teilt Andreas Bratzdrum mit. »Die Hilfskräfte gehören nicht zum Wahlvorstand, das heißt, sie können zum Beispiel bei der Stimmzettelausgabe oder beim Sortieren und Zählen der Stimmen eingesetzt werden, jedoch nicht bei der Beschlussfassung des Wahlvorstands mitwirken.«

Die ersten Ergebnisse aus beiden Stimmkreisen werden am Wahlabend ab etwa 19.15 Uhr erwartet. Diese finden Sie nur wenig später und immer wieder aktualisiert auf unserer Internetseite.