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Mann wird bei Starkregen von Wassermassen mitgerissen und getötet

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Feuerwehrleute versuchen Wassermassen von der überschwemmten Straße zu beseitigen. Foto: Johannes Krey/dpa

Garmisch-Partenkirchen – Von starken Überflutungen eines Flusses wurde während des Unwetters am Dienstag ein 52-jähriger Mann in Wildenau mitgerissen. Der Vermisste konnte nach einer großen Suchaktion nur noch tot aus der Partnach geborgen werden.


Durch den heftigen Starkregen stieg am Dienstagnachmittag der Pegel der Partnach derart stark an, dass im Ortsteil Wildenau Straßen überflutet wurden. Nach Angaben von Zeugen versuchte ein 52-jähriger Mann aus Garmisch-Partenkirchen gegen 16.30 Uhr, auf der überfluteten Straße zu fahren, was ihm aber nicht gelang.

Als er sein Fahrzeug verließ, wurde er von den Wassermassen mitgerissen. Schließlich wurde kurz vor 20 Uhr im Ortsgebiet eine leblose Person in der Partnach gesichtet. Nach der Bergung des Toten durch die Wasserwacht stellte sich heraus, dass es sich dabei um den 52-jährigen Vermissten handelte. Bei den Untersuchungen der Kriminalpolizei Weilheim ergaben sich keinerlei Hinweise auf eine Fremdbeteiligung.

Noch während die umfangreichen Suchmaßnahmen durch Polizei, Wasserwacht, Bergwacht, Rettungsdienst und Feuerwehr anliefen, wurde bekannt, dass zwei Wandergruppen im Bereich der Partnachklamm durch die Wassermassen eingeschlossen waren. Mit Hilfe der Bergwacht konnten die beiden Gruppen aus der Klamm gerettet werden. Alle Wanderer kamen mit dem Schrecken davon. Eine weitere Absuche der Partnachklamm ergab, dass sich dort keine weiteren Personen mehr befanden.

Darüber hinaus kam es in den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau zwischen 16 und 18.30 Uhr zu knapp 20 wetterbedingten Einsätzen wie Verkehrsbehinderungen durch überflutete Straßen oder umgefallenen Bäume. Trotz der Witterungsverhältnisse mussten lediglich fünf Verkehrsunfälle unmittelbar mit dem Starkregen in Verbindung gebracht werden. Dabei blieb es fast ausschließlich bei Sachschäden.