weather-image
25°

«Loving Vincent»: Die magische Bilderwelt van Goghs

0.0
0.0
Loving Vincent
Bildtext einblenden
In «Loving Vincent» werden rund 130 berühmte Bilder Vincent van Goghs lebendig. Foto: Sp.z.o.o. & Loving Vincent Ltd./Weltkino Filmverleih Foto: dpa

Sechs Jahre dauerte das Projekt. Am Ende ist ein Film entstanden, der sich in Stil und Form von anderen Künstlerporträts unterscheidet. In «Loving Vincent» erwecken 125 Maler berühmte Bilder van Goghs zum Leben.


Berlin (dpa) - Es ist ein kühnes, fast aberwitzig anmutendes Projekt, dass die Filmemacher Dorota Kobiela und Hugh Welchman in sechs Jahren auf die Beine gestellt haben. «Loving Vincent» ist der erste in Öl gemalte Animationsfilm der Welt.

125 Maler griffen zur Palette und ließen mit 65 000 Gemälden rund 130 berühmte Bilder Vincent van Goghs lebendig werden. Zuvor war der ganze Film als Vorlage zudem mit echten Schauspielern gedreht worden. Durch diese einzigartige, flimmernde und intensiv leuchtende Bilderwelt streift Armand Roulin (Douglas Booth), der in Auvers-sur-Oise den Tod Vincent van Goghs untersucht.

Der niederländische Künstler hatte sich dort 1890 in einem Weizenfeld in den Bauch geschossen und war zwei Tage später gestorben. Bei der Befragung der Einwohner, die Vincent gekannt haben, beschleichen Roulin Zweifel, ob es wirklich Selbstmord war.

Loving Vincent, Großbritannien/Polen, 2017, 95 Min., FSK ab 6, von Dorota Kobiela und Hugh Welchman, mit Douglas Booth, Chris O'Dowd, Saoirse Ronan, Jerome Flynn

Loving Vincent