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Lösung in Sicht

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Bayerisch Gmain – Nach einem Gespräch mit Vertretern des Ausländeramtes im Landratsamt, den betroffenen Asylbewerbern, der Sozialbetreuerin der Caritas und der Betreiberfamilie des in die Schlagzeilen geratenen Asylbewerberheims in Bayerisch Gmain, das gestern im Asylbewerberheim in Bayerisch Gmain stattfand, scheint nun eine Lösung in Sicht.


Wie das Landratsamt gestern Nachmittag mitteilte, sei die von den Asylbewerbern geforderte Selbstverpflegung aufgrund der baulichen Situation im Gasthof »Bauerngirgl« bisher nicht möglich gewesen. Nun sollen aber bis Monatsende durch einige Umbauten im Gebäude mehrere eigene Kochmöglichkeiten für die Flüchtlinge aus Syrien, Eritrea und Afghanistan geschaffen werden. Gleichzeitig sei geplant, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz aufgrund der Eigenversorgung auf Geldleistungen umzustellen.

Bis zur Umstellung auf Selbstversorgung bot der Betreiber der Unterkunft an, die Essensausgabezeiten auszuweiten und flexibler zu handhaben. Der bestehende Aufenthaltsraum soll zeitlich länger nutzbar sein. Die Asylbewerber zeigten sich nach Angaben des Landratsamtes mit dem Verlauf des Gesprächs und den in Aussicht gestellten Lösungen zufrieden.

Die Ausländerbehörde hat andererseits verschiedene Verpflichtungen der Flüchtlinge bekräftigt. Deutlich wurde auch, dass eine verstärkte Sozialbetreuung und die ehrenamtliche Begleitung der Asylbewerber durch einen Helferkreis notwendig sind. UK