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Lob für selbstlosen Einsatz und Dienst am Mitmenschen

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Hinter den Musikanten der Musikkapelle Reit im Winkl zogen die Mitglieder der Feuerwehr Reit im Winkl zurück zum Festsaal.
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Dort sorgte das Reitertal-Quintett wie bereits am Tag zuvor beim Auftakt des Festes für Unterhaltung. (Fotos: Hauser)

Reit im Winkl – Ein großes Lob für die Feuerwehrleute gab es beim zweitägigen Fest zum 140-jährigen Bestehen der Feuerwehr Reit im Winkl. In eindrucksvoller Weise wurde der Festgottesdienst im Kurpark zusammen mit Nachbarfeuerwehren aus dem bayerischen, Tiroler und Salzburger Raum sowie mit den Reit im Winkler Ortsvereinen gefeiert, umrahmt von den Fahnen aller.


»140 Jahre Treue zum Dienst an den Mitmenschen ist etwas ganz großartiges«, sagte der Zelebrant Pfarrer Martin Straßer in seiner Predigt. Es verdiene allerhöchsten Respekt, wenn sich die Feuerwehrleute bei einem Alarm sofort auf den Weg machten, ohne zu wissen, was auf sie zukomme. Und das seien sowohl bei Bränden und als auch bei Unfällen oft schlimme Grenzsituationen, die schwer zu verarbeiten seien. Feierlich umrahmt wurde der Gottesdienst von den Klängen der Musikkapelle Reit im Winkl und dem Gesang von Sonja Bürger.

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»140 Jahre Feuerwehr Reit im Winkl ist ein Anlass, den Festakt würdig zu feiern«, sagte im Anschluss Matthias Lengg, der Vorsitzende des Feuerwehrvereins. Er würdigte alle Helfer und Gönner in dieser langen Zeit des Bestehens seit der Gründung 1879 und erinnerte an den Bau des ersten Feuerwehrgerätehauses an der Weitseestraße 1896 und an den des jetzigen an der Tiroler Straße 1975 sowie an den Anbau 1999.

Bürgermeister Josef Heigenhauser sprach von einem herausragenden Jubiläum, das die Mitglieder der Feuerwehr Reit im Winkl feierten und gratulierte ihnen herzlich dazu. »Herausragend deshalb, weil unsere Feuerwehr schon 140 Jahre im ehrenamtlichen und selbstlosen Einsatz für die Gemeinde und all ihre Einwohner steht.« Aber auch über die Ortsgrenzen hinaus würde die Feuerwehr bei Einsätzen helfen und die Kameradschaft mit den Nachbarwehren pflegen. »Ihr opfert einen großen Teil eurer Freizeit, um euch darauf vorzubereiten, den Menschen in Not und Gefahr zu helfen und Sachwerte zu schützen«, lobte der Bürgermeister die Feuerwehrleute.

Die Grüße und Glückwünsche der Kreisbrandinspektion Traunstein überbrachte Kreisbrandinspektor Georg König. Bei der Jubiläumsfeuerwehr bedankte er sich für die stets gute und kameradschaftliche Zusammenarbeit. Sein großer Wunsch sei es, dass sich weiterhin viele junge Leute zur tatkräftigen Mithilfe bereiterklären würden, um sicherzustellen, dass dies auch in Zukunft so bleibe.

Wie schon vor Beginn des Gottesdienstes gab es auch anschließend wieder einen imposanten Festzug mit der Vorantritt der Musikkapelle Reit im Winkl an der Spitze zurück zum Festsaal. Dort sorgte beim Jubiläumsabend das Reitertal-Quintett mit schwungvoller Musik für eine ausgezeichnete Stimmung.

Dies war auch der Fall am Tag davor zum Auftakt des Festes mit dem Bieranstich durch Bürgermeister Josef Heigenhauser und dem Tag der Betriebe und Vereine mit der Top Coverband »Fire44«. sh

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